Herzgrab von Andreas Gruber

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© Cover: FinePic®, München

erschienen im Goldmann Verlag
Veröffentlicht am 18. November 2013
ca. 544 Seiten
Einzelband
erhältlich als Taschenbuch und eBook

Teresa Del Vecchio ist zum ersten Mal seit langer Zeit wieder zu Hause in der Toskana. Eigentlich wollte sie nie wieder zurückkehren, doch sie wegen einer wichtigen Familienangelegenheit reist sie dennoch dahin. Doch dann verschwindet sie aus ihrem Zimmer spurlos.
Peter Gerink, Spezialist beim BKA, macht eine schwere Zeit durch. Als er nach einer Pause in seinen Job zurückkehrt wird er mit dem Fall der verschwunden Teresa Del Vecchio betraut. Denn sie ist österreichische Staatsbürgerin. Doch Gerink will den Fall eigentlich nicht, weil er dann mit seinem verhassten Kollegen zusammen arbeiten muss.
Elena Gerink, Wiener Privatdetektivin, erhält durch eine Empfehlung den Auftrag den vermissten und weltbekannten Maler Salvatore Del Vecchio zu finden. Auch sie reist zur Aufklärung des Falls nach Italien und schon bald wird klar, dass Elenas und Peters Fälle sich viel ähnlicher sind als am Anfang vermutet.

Der Leser taucht in die Geschichte durch die Erzählperspektive des personalen Erzählers ein. Dabei wird dem Leser überwiegend durch die nähere Beleuchtung der Protagonisten Elena und Peter, im Wechsel, ihre Erlebnisse, Gefühls- und Gedankenwelt näher gebracht.
Der Schreibstil ist flüssig, klar ausformuliert und verständlich. Die am Anfang so unterschiedlich anmutenden Handlungsstränge werden durch Herrn Gruber logisch sowie sehr gut nachvollziehbar aufgebaut und auf kunstvoll spannende Art zusammen gefügt.
Dies erzeugt ein hohes Maß an Dynamik innerhalb des Buches. Dabei wirken die Protagonisten mit ihren Problemen und Sichtweisen sowie ihrem Verhalten authentisch und vielschichtig. Durch die relativ kurzen Kapitel ist es von der ersten Seite an sehr spannend.

Fazit: Wieder hat es Andreas Gruber geschafft mich mitzureißen. Und genau das erwarte ich von einem Thriller. Das dabei natürlich auch künstlerische Freiheiten genommen werden, ist dabei völlig legitim. Das Buch ist für alle geeignet die keine Probleme damit haben, dass recht viele Figuren darin vorkommen

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