Holly und die Sache mit den Wünschen von Kerstin Barth

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Holly und die Sache mit dem Wünschen
Bildquelle Amazon.de
  • erschienen bei Independty Publishing
  • Veröffentlicht am 13. Mai 2018
  • ca. 170 Seiten
  • erhältlich als Taschenbuch und eBook
  • Band 1 der Holly Reihe

Holly Bishop ist Studentin und eigentlich ganz zufrieden mit ihrem Leben. Wäre da nicht der unbändige Wunsch einen passenden Partner fürs Leben zu finden. Von einem Buch inspiriert will sie dem Universum die Vorstellung von ihrem Traummann mitteilen. Ungeduldig wartet sie auf die Erfüllung und ist dabei völlig versiert darauf nun endlich den Richtigen zu finden. Dabei übersieht sie so einige Fettnäpfchen, die ihren Weg pflastern. Schlussendlich meldet ihre Oma sie zu einer Dating Show an. Obwohl Holly nicht wirklich daran teilnehmen will, beugt sie sich dem Begehren ihrer Oma. Sie lernt dort Gregor kennen. Ob das Universum doch ihren Wunsch erhört hat?

Fünfundzwanzig betitelte Kapitel laden den Leser zu einer schönen Reise durch das Leben und das Problem mit dem Wünschen ein. Die wirklich sehr sympathische und liebenswerte Holly führt den Leser durch ihre eigene Geschichte. Langsam und doch so unendlich leicht kam ich in diese frühlingshafte Story. Ich lernte Holly kennen, die auf Biegen und Brechen endlich den Mann fürs Leben will. Und dann kommt immer wieder das Leben dazwischen. Mit Witz, Charme und der nötigen Portion Ernsthaftigkeit hat Kerstin Barth wundervolle Szenen erschaffen, in denen sich jeder wiedererkennen kann. Wir alle haben doch schon mal etwas gewollt oder geplant und dann kam alles ganz anders. Die Umsetzung hat mir super gut gefallen.
Ich liebe es, wenn sich das Cover und oder Titel im Buch wiederfindet. Und ja, dieses wunderschöne Cover ist eng mit der Geschichte verwoben.
Insgesamt fand ich die Mischung der vorkommenden Figuren authentisch und liebenswert. Neben Holly stachen für mich ganz besonders Oma Yoda und Maren hervor. Das war wirklich eine tolle Frauentruppe.

In Kerstin Barths süßer Geschichte knistert es hin und wieder ganz schön. Doch mehr als die berühmten Funken fliegen nicht. Im Kontext zu den Handlungen ist dies aber absolut stimmig und auch vollkommend ausreichend.
Der Handlungsaufbau ist konsequent und logisch. Zu Beginn erfährt der Leser auch einiges aus der Vergangenheit, was aber gut in das Gesamtgebilde eingebettet wurde.
Einziger Wermutstropfen war für mich, dass es manchmal so wahnsinnig detaillierte Zimmer- und Dekobeschreibungen gab. Das mag ich nicht so besonders und langweilt mich dann auch schnell. Das ist aber mein ganz persönlicher Spleen und Jammern auf höchstem Niveau.

Fazit: Eine zauberhafte Geschichte. Sie lädt zum Träumen, zum Mitweinen und -lachen ein und ist so vielfältig geschrieben wie das Leben selbst. Oma Yoda mit ihren klugen Ratschlägen ist grandios und erinnerte mich oft an meine eigene geliebte Oma.

Gesamteindruck 📖 📖 📖 📖

Schreibstil ✐ ✐ ✐ ✐
Logik 💡 💡 💡 💡
Spannung 💥 💥
Humor 😊 😊 😊
Liebe / Gefühl ❤ ❤ ❤ ❤
Kaufempfehlung ✔

Vielen Dank, dass ich ein Teil deiner Vorableser Gruppe sein durfte, liebe Kerstin. 

Davon ist meine Rezension jedoch nicht beeinflusst worden.

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