Am 18. Januar 2020 ging mein zwanzigstes Monats – Lesehighlight für euch online und nun kann ich euch zum ersten Mal ein Jahreshighlight präsentieren.
Seit einiger Zeit war ich mir ziemlich sicher, dass ich weiß, welches Buch es definitiv sein wird. Aber bei der Arbeit an diesem Beitrag hier kam ich doch noch mal ins Grübeln. Seid ihr gespannt? Dann lüfte ich für euch:

Mein absolutes Buch-Highlight des Jahres 2019



Bevor ich euch aber nun aber endgültig verrate, welches Buch mich so schwer begeistern konnte, dass ich es jedem am liebsten empfehlen würde, möchte ich euch noch einmal im Schnelldurchlauf meine zwölf Lesehighlights der vergangenen Monate zeigen.


Januar – Rodrigo Raubein und Knips, sein Knappe von Michael Ende und Wieland Freund

Das Buch in drei Worten:

Kindgerecht, erwachsenengerecht, unterhaltend.

Warum es mir im Gedächtnis geblieben ist:

Weil das Buch dafür gesorgt hat, dass wir es als Familie gemeinsam erleben konnten und die Geschichte so herrlich schön erzählt wurde. Dazu noch die schönen Illustrationen.

Warum das Buch unbedingt gelesen werden sollte:

In diesem Buch geht es auch darum, dass wir manchmal selber nicht merken, was uns glücklicher machen würde. Weil wir einfach zu festgefahren sind in den Dingen, die wir täglich machen. Das wurde hier unter anderem auch thematisiert und fand ich besonders als Erwachsene schön und vor allem erkenntnisreich.

Februar – Das Lied der Toskana von Julia K. Rodeit

Das Buch in drei Worten:

Aromatisch, lebensnah und Temperamentvoll

Warum es mir im Gedächtnis geblieben ist:

Weil das Zusammenspiel aus mehreren Komponenten so eindrucksvoll war. Auf der einen Seite Franzi, die einfach mit dem ganzen Trubel in ihrem Leben nicht mehr klar kommt. Dann die Seite ihrer Familie in der Toskana, die ganz andere Probleme und Sorgen hat und doch Spaß am Leben haben. Schlussendlich auch das Gefühl alles selber zu erleben.

Warum das Buch unbedingt gelesen werden sollte:

Weil die Geschichte so wunderschön locker leicht ist und die Entspannung vom hektischen Alltag garantiert ist.

März – Shadow Riders: Die Tochter des Paten von Natalie Winter

Das Buch in drei Worten:

Packend, gefährlich und viel Gefühl.

Warum es mir im Gedächtnis geblieben ist:

Durch die Art der Geschichte. Natalie Winter hat das Talent den Leser beim Inhalieren ihrer Geschichten zum Nachdenken zu motivieren. Und ich habe mich oft gefragt, wie ich an Carlottas Stelle wohl das Leben als Tochter des Paten hätte leben können. Es ist nicht alles schwarz weiß und es gibt eine Menge Farben dazwischen. Nichts ist wirklich so einfach wie es aussieht. Das hallt noch immer in mir nach.

Warum das Buch unbedingt gelesen werden sollte:

Weil das Buch einfach alles mitbringt um unterhaltend, spannend und zum Mitfiebern zu sein.

April – Hops und Holly: Die Schule geht los! von Katja Reider

Das Buch in drei Worten:

Bezaubernd, unterhaltend und familientauglich

Warum es mir im Gedächtnis geblieben ist:

Durch die witzigen zehn Geschichten rund um Themen wie Schule, Familie und Freundschaft. Es war einfach so unfassbar bezaubernd verpackt, dass es Groß und Klein viel Freude bereitet hatte.

Warum das Buch unbedingt gelesen werden sollte:

Weil es für gute Laune und gemeinsames Staunen und Lachen sorgt. Es für jeden geeignet ist und auch die Illustrationen einfach sehenswert sind.

Mai – Der Mann, der nicht mitspielt: Hollywood 1921: Hardy Engels erster Fall von Christof Weigold

Das Buch in drei Worten:

Realistisch, spannungsvoll, packend

Warum es mir im Gedächtnis geblieben ist:

Durch die Zeitreise in eine fast einhundert Jahre zurückliegende Zeit. Ich liebe Geschichte sehr und wenn Fiktion und wahre Ereignisse so meisterhaft miteinander verknüpft werden, dann bin ich Feuer und Flamme. Das Christof Weigold sauber recherchiert hatte, steht völlig außer Frage. Denn ich habe viele der genannten Persönlichkeiten gegoogelt und selber nachgeforscht, was damals geschehen ist. Schon aus reiner Neugierde.

Warum das Buch unbedingt gelesen werden sollte:

Weil das Buch perfekt zu unterhalten weiß. Es ist lebendig, hat die richtige Portion an Emotionen und verbindet gekonnt Dramatik mit einem Anflug von Liebe. Und es arbeitet hervorragend die Welt aus Schein und Sein heraus.

Juni – Griffin & Wyvern: Der Lindwurm und der Greif von Melanie Weber-Tilse

Das Buch in drei Worten:

Grausam, bildreich, packend

Warum es mir im Gedächtnis geblieben ist:

Melanie hat eine ganz spezielle Art mich emotional sehr an ihre Bücher zu binden. Das hat sie auch mit dieser Geschichte wieder geschafft, sodass ich extrem mit den Figuren mitgelitten und auch mit gefiebert hatte. Und ja, ich habe auch ein paar Tränchen verdrücken müssen. Noch immer warte ich ungeduldig auf die Fortsetzung.

Warum das Buch unbedingt gelesen werden sollte:

Hier erwartet den Leser eine Welt voller Gefahren, Abenteuern und auch Liebe. Die Fantasy Anteile sind so realistisch in die Geschichte eingebettet worden, dass ich stets dachte, dass es diese Welt wirklich, irgendwo da draußen, im Weltall geben könnte.

Meine Lesemonatshighlights Januar bis Juni



Juli – The Fourth Monkey – Das Mädchen im Eis von J.D. Barker

Das Buch in drei Worten:

Packend, realistisch, grausam

Warum es mir im Gedächtnis geblieben ist:

J.D. Barker führte mich, mal wieder, in die Abgründe der menschlichen Seele und spann dabei ein riesiges Netz aus Geschehnissen, Geheimnissen und Rätseln. Hier gab es kein Entkommen für mich. Und durch den gemeinen Cliffhanger weine ich still in mein Kissen, weil ich endlich wissen will, wie es weitergeht.

Warum das Buch unbedingt gelesen werden sollte:

Es ist Unterhaltung pur. Besser als jeder Film. Hier geht das Herz eines jeden Thriller Liebhabers auf.

August – Der Benedetti Clan – Prove me guilty von May Newton

Das Buch in drei Worten:

Adrenalin peitschend, spannungsgeladen, dark Romance

Warum es mir im Gedächtnis geblieben ist:

Weil sich das ganze Setting so unglaublich realistisch angefühlt hatte und ich in dieser Welt so gefangen gewesen war, dass sie mich auch nach Beenden des Buches kaum mehr losgelassen hatte.

Warum das Buch unbedingt gelesen werden sollte:

Weil die Geschichte mehr als nur Unterhalten kann. Sie geht tiefer, berührt beim Lesen und zeigt schonungslos auf, wie dunkel manche Teile der Welt so sein können.

September – Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle von Stuart Turton

Das Buch in drei Worten:

Kniffelig, spannungsgeladen, genial

Warum es mir im Gedächtnis geblieben ist:

Die Überlegung zu dem Buch war klasse gemacht. Und jemanden einen Fall mithilfe von acht Wirten aufklären zu lassen, ist einfach ungewöhnlich.

Warum das Buch unbedingt gelesen werden sollte:

Weil es wirklich klug durchdacht und super umgesetzt wurde. Respekt wer hier alles durchschaut. Ich habe mit nur ganz wenigen Vermutungen recht gehabt und lag meilenweit hinter der Auflösung. Und ein Buch, das so sehr fesseln kann, muss doch unbedingt gelesen werden, oder?

Oktober – Linus und Fridolin Buchreihe von Katharina Lankers

Die Reihe in drei Worten:

Tierfreundschaft, abenteuerlich, süß

Warum die Reihe mir im Gedächtnis geblieben ist:

Lesen ist wichtig! Und je schöner die Geschichte umso mehr können auch die größten Lesemuffel motiviert werden. Diese Bücher haben das Zeug dazu und deshalb finde ich, dass wir großen die Reihe mit unseren Kleinen entdecken sollten.

Warum die Reihe unbedingt gelesen werden sollte:

Kinder ab 5 -6 Jahre werden ihren Spaß an der Geschichte haben. Sie brauchen aber in jedem Fall jemanden, der ihnen diese Bücher vorliest. Aber auch für Erstleser ist diese Reihe perfekt. Sie sollte also in keinem Kinderzimmer fehlen.

November – Fighting Passion: Braden von Melanie Reichert

Das Buch in drei Worten:

Explosiv, leidenschaftlich, mitreißend

Warum es mir im Gedächtnis geblieben ist:

Hauptsächlich durch die männliche Hauptfigur. Braden war so voller Wut und gleichzeitig so verletzlich, dass er zwiespältige Gefühle in mir wachrief. Das Leben als Nummer zwei einer Untergrundorganisation bringt schon andere Gefahren und Probleme mit sich, als der normale Durchschnittsmensch schon hat. Das fand ich sehr eindrücklich beschrieben.

Warum das Buch unbedingt gelesen werden sollte:

Weil so so viele unterschiedliche Gefühle ein sehr bunte Potpourri ergaben, die zu einer explosiven Mischung wurde. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite ist hier garantiert. Allerdings sollte man schon die „dunklere“ Seite mögen. Denn hier geht es auch um Drogenhandel und da wurde nicht unbedingt der mahnende Finger in die Höhe gehalten.

Dezember – Der Fluch von Cöln von Henning Isenberg

Das Buch in drei Worten:

Düster, packend, atmosphärisch

Warum es mir im Gedächtnis geblieben ist:

Die eindrucksvoll beschriebenen Szenen, wie Schlachten oder Heilerszenen, machten das Werk unheimlich interessant und sorgten dafür, dass ich mich auch noch nach dem Lesen gedanklich damit beschäftigte. Aber auch der historische Kontext war so spannend, dass ich mich zusätzlich noch weiter schlau gelesen habe.

Warum das Buch unbedingt gelesen werden sollte:

Es ist nicht nur ein spannender Roman, sondern bietet gleichzeitig einen authentischen Blick in die Vergangenheit des dreizehnten Jahrhunderts. Hier kann das geschichtliche Wissen aufgefrischt und erweitert werden.

Meine Lesemonatshighlights Juli bis August



Alle diese Bücher, mit ihren so unterschiedlichen Geschichten, waren es auf jeden Fall wert ein Lesehighlight zu sein. Aber eines dieser Bücher hat mich so sehr beeindruckt, dass ich noch immer ins Schwärmen komme, wenn ich über das Buch rede. Es übertraf an Komplexität jedes der anderen Bücher um Längen und ich frage mich noch immer, wie es dem Autor gelungen ist, selber einen klaren Kopf beim Schreiben der Geschichte zu bewahren. Das fasziniert und erstaunt mich gleichermaßen.
Dieses Buch hat mich mit Abstand am längsten im Kopf beschäftigt und daher ist dies definitiv der Buchgewinner des letzten Jahres:

Mein Jahreshighlight 2019 ist das Buch
„Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“ von Stuart Turton

Jahreshighlight Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle von Stuart Turton
© Cover: Zero-Media.net, München | © Bild: Monique Meier

Dieses Buch kann ich euch wirklich wärmstens empfehlen, möchte aber an dieser Stelle noch einen eindringlichen Rat loswerden. Solltet ihr euch dafür entscheiden dieses Buch lesen zu wollen, versucht, den Klappentext auszublenden. Denn das Buch hat seinen eigenen Rhythmus, um euch tief in seinen Kaninchenbau zu ziehen. Lasst euch voll darauf ein, dann kann das Buch euch mit Sicherheit überraschen.

Was war denn euer Lieblingsbuch im letzten Jahr? Würden euch meine Monatshighlights überhaupt ansprechen?
Ich wünsche euch ein packendes und spannendes Jahr 2020.

Alles Liebe,
eure Mo