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© Cover: 2017 Yu Tomofuji

erschienen im Carlsen Manga Verlag
Originaltitel: Niehime to Kemono no Ou
Übersetzt von Yuki Kowalsky
Veröffentlicht am 29. Januar 2018
ca. 192 Seiten
Band 3 der „Sacrifice to the King of Beasts“ – Reihe
erhältlich als Taschenbuch

Ilya will seine Freundin Saliphie rächen und dringt dazu in den Palast des Dämonenkönigs ein. Wie groß ist seine Freude, dass Saliphie noch lebt. Aber aus für ihn unerklärlichen Gründen will Saliphie offensichtlich nicht gerettet werden. Doch Ilya will das nicht hinnehmen und entführt sie kurzerhand.
Der Dämonenkönig ist sich derweil unsicher. Saliphie ist ihm viel Wert. Er überlegt sie ziehen zulassen, damit sie glücklich werden kann.

Die Geschichte rund um Saliphie und den Dämonenkönig nahm noch einmal rasant Fahrt auf. Ziemlich schnell wurde klar, welche Gefühle Ilya bewogen Saliphie retten zu wollen. Lediglich die Gründe dafür blieben ziemlich lange im Ungewissen. Die Einführung des neuen Gegenspielers war toll durchdacht und schenkte der Story viel Dynamik. Außerdem kam ich mal wieder raus aus dem Palast und konnte mehr von der fantastischen Welt der Dämonen erhaschen.
Mir gefiel auch, dass sich nicht nur die schon bekannten Figuren weiter entwickelten, sondern auch Ilyas veränderte Ansichten wurden transparent und nachvollziehbar übermittelt.
Neben dem sehr schönen Haupthandlungsstrang, entwickeln sich auch tolle Nebenschauplätze weiter.
Dieser Band wurde von romantischen, aber auch von wütenden Gefühlen beherrscht. Beides hielt sich in etwa die Waage, wurde aber auf beeindruckende Art und Weise miteinander verbunden.
Auch das Thema Freundschaft sowie die Konflikte mit anderen Rassen und den daraus entstehenden Vorurteilen wurden würdevoll und anschaulich thematisiert.
Insgesamt wurden die unterschiedlichen Emotionen wieder glaubwürdig und sehr berührend vermittelt, was nicht zuletzt an dem klasse Zeichenstil lag. Dieser entwickelte sich ebenso weiter, wie der Verlauf der Handlungen.
Auf dem kolorierten Cover sind die beiden Gegner eindrucksvoll dargestellt worden. Auf der Rückseite kann der Betrachter einen Blick auf die kleine Saliphie erhaschen.
Auch an Detailhaftigkeit hatte Yu Tomofuji nicht gespart. Ich hatte oft das Gefühl mitten im Dämonenreich zu sein.
Ganz zauberhaft fand ich das Bonuskapitel. Kurz und knapp gab es den Hauptkern dieses Bandes wieder, aber mit vertauschten Rollen. Niedlich und lustig zu gleich.

Fazit: Es bleibt spannend. Saliphie musste weiter reifen, ob sie wollte oder nicht. Dies geschah mit viel Einfühlungsvermögen und wurde durch einen eindrucksvollen Zeichenstil besonders gut betont.

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