Im August sind es acht Bücher geworden. Eigentlich hatte ich gehofft, wieder auf zehn Geschichten zu kommen, doch der Lesejunior steckt mitten im Handballfieber, und die Unterstützung am Spielfeldrand hat natürlich Vorrang. Trotzdem bin ich mit der Ausbeute absolut zufrieden, denn von packenden Plots bis hin zu völliger Verwirrung war wirklich alles dabei.
Dieser Rückblick ist für mich übrigens ein ganz besonderer Meilenstein, denn ich stelle euch heute zum sage und schreibe hundertsten Mal mein ganz persönliches Lesehighlight eines Monats vor. Welches Buch sich zu diesem runden Jubiläum die Krone aufgesetzt hat und warum es mich so begeistern konnte, erfahrt ihr jetzt:


How to Lose a Lord in 10 Days von Sophie Irwin
© Foto: Monique Meier

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Wie bist Du auf das Buch aufmerksam geworden?


Ich habe die Geschichte ganz klassisch beim Stöbern in der Programmvorschau des Verlags entdeckt und der Titel hat mich sofort neugierig gemacht.

Was hat Dich als erstes angesprochen und warum?


Mich hat vor allem die vielversprechende Mischung aus dem historischen Regency-Setting, dem humorvollen Ton und einer eigensinnigen Heldin angesprochen, die sich nicht einfach in eine Ehe drängen lässt. Das klang nach einer wunderbar leichten, charmanten Story mit einer guten Portion Chaos.

Hast Du schon ein anderes Werk von der Autorin gelesen?


Nein, die historische RomCom ist mein erstes Buch von Sophie Irwin, aber ihr lebendiger Schreibstil hat mich definitiv neugierig auf weitere Werke von ihr gemacht.

Wie hat dir das Cover gefallen? War es stimmig zur Geschichte?


Das Cover passt optisch sehr gut zum Genre und fängt den charmanten, historischen Ton der Geschichte perfekt ein.

Was waren Deine Erwartungen an die Geschichte?


Ich habe mir eine sehr humorvolle Rom-Com mit viel Herz, schlagfertigen Dialogen und einer unterhaltsamen Enemies-to-Lovers-Geschichte erhofft.

Was hat Dich am meisten am Buch beeindruckt?


Besonders beeindruckt haben mich die kritischen Zwischentöne zur mangelnden Selbstbestimmung von Frauen im Regency-Zeitalter. Sophie Irwin beleuchtet diese gesellschaftlichen Erwartungen sehr geschickt, verliert dabei aber nie die humorvolle Leichtigkeit der Geschichte.

Hast Du es verschlungen oder genossen?


Ich habe den Roman förmlich verschlungen, weil der unerbittliche Countdown bis zum zehnten Tag der Verlobung eine enorme Dynamik und Sogwirkung entwickelt hat.

Ab wann war Dir klar, dass dies dein Lesehighlight für den Monat wird?


Das war in diesem Monat tatsächlich eine knifflige Entscheidung. Mein heimlicher Herzensfavorit war eigentlich wieder Mika, aber da die ersten beiden Bände der Reihe bei mir schon Lesehighlights waren, fand ich es nur fair, einer anderen Geschichte den Vortritt zu lassen. Zumal ich How to lose a Lord in 10 Days ebenfalls von der ersten Seite an absolut geliebt habe.

Wie würdest Du das Buch in drei Worten beschreiben?


Humorvoll, schlagfertig, tiefgründig.

Warum ist es Dir im Gedächtnis geblieben?


Mir sind vor allem die vornehmen, hitzigen Wortgefechte im Gedächtnis geblieben, aber auch der klitzekleine Kriminalfall, der als Nebenstrang für zusätzliche Dynamik gesorgt hat.

Warum sollte Dein Monatshighlight unbedingt gelesen werden?


Weil das Buch auf meisterhafte Weise eine spritzige Rom-Com-Stimmung mit ernsten Themen wie gesellschaftlichen Zwängen verknüpft, ohne jemals albern zu wirken.

Wem empfiehlst Du das Buch?


Allen, die eine tiefgründige und humorvolle Romantikgeschichte mit einem Hauch von Spannung schätzen.

Gibt es schon deine Rezension zu dem Buch?


Ja, meine ausführliche Rezension zu How to Lose a Lord in 10 Days von Sophie Irwin ist bereits auf meinem Blog online, wo ich noch genauer auf die Charaktere und das Setting eingehe.

Gab es noch andere Bücher in diesem Monat, die Dich auch fasziniert oder verzaubert haben?


Auf jeden Fall. Mein zweites großes Highlight war Mika Mysteries – Das Werk des Dunklen Engels von Johan Rundberg. Dieser historische Kinderkrimi hat mich wieder restlos begeistert und ist eine riesige Herzensempfehlung für alle, die spannende Geschichten lieben.
Wer es lieber etwas gemütlicher mag, dem kann ich Das Schweigen des Kaiserhofs von Tamy Büsching empfehlen, da dieser Wohlfühlkrimi fluffig geschrieben ist und einen richtig schönen Einblick in die Weserbergland-Region gibt.
Eine große Überraschung war für mich außerdem Warum ich das Leben liebe: Mr. Skellys Weisheiten für ein glückliches Leben von Christian Watson, weil mich die Idee mit einem Skelett, das Lebensweisheiten verteilt, am Ende unheimlich berührt und oft zum Nachdenken gebracht hat.

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Könnte mein Lesehighlight auch eure Begeisterung wecken, oder lest ihr lieber andere Genres?
Freut ihr euch schon auf den Herbst, oder seid ihr wie ich ein Sommerkind? Auf meinem Lesestapel im September liegt jedenfalls noch kein Herbstbuch ;).

Ich wünsche euch eine schöne Zeit.

Liebe Grüße
Mo