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Unwiderstehlicher S 01 von Ai Hibiki
© Cover: 2018 Ai Hibiki

erschienen bei TOKYOPOP
Veröffentlicht am 15. August 2019
Originaltitel: Watashi wa S ni Sakaraenai 1
Übersetzt von Lina Ballhus
ca. 192 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 16 – 17 Jahre
Band 1
erhältlich als Taschenbuch

Da Mikus Vater beständig Schulden anhäuft und ihre Mutter auf Grund der ganzen Situation schwer krank wird, schmiedet Miku einen tollkühnen Plan. Sie möchte sich einem reichen Verwandten als Liebhaberin anbieten. Der Haken an der Sache ist, dass Miku keine Ahnung vom Dasein einer Mätresse hat.
Noch bevor sie überhaupt dem entfernten Verwandten ihr Anliegen vortragen kann, wird sie schon vom Anwesen verwiesen. Doch Miku nimmt diese Entscheidung nicht hin und kämpft um ihren Plan. Jetzt soll sie der Butler Sogo in die Kunst der Liebhaberin einweisen …

Von Ai Hibiki habe ich schon eine Manga-Reihe gelesen und fand diese super. Daher war ich bei meinem Besuch im Manga Laden sehr begeistert, als ich diese neue Reihe von ihr entdeckte.
Der Titel weckte ja schon meine Neugier, denn ich verband mit dem „S“ durchaus etwas anderes, als es der Mangaka im Sinn stand.
Die Idee zum Plot war sicherlich nicht neu, aber süß umgesetzt. Miku war mir trotz ihrer Unerfahrenheit sehr ans Herz gewachsen. Sie besticht durch ihren Willen etwas für ihre Mutter zu tun. Obwohl sie total unerfahren ist, will sie einfach nicht aufgeben. Dies wurde von Ai Hibiki sehr eindrücklich dargestellt, in dem die Protagonistin sich oft schämt. Dennoch fand ich die Mischung aus Blümchen-rühr-mich-nicht-an und wild entschlossener Kämpferin gut. Sie ist sicherlich noch ein bisschen ausbaufähig, aber für den ersten Band war das vollkommen in Ordnung.
Der Butler war so ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Dennoch ich fand die Überlegung angenehm, dass es sich beim Butler um einen jungen und gutaussehenden Mann handelte. Sogo wirkte sehr erwachsen und reif, ihm war anzumerken das er genau weiß, was er da macht. Natürlich habe ich schon eine Idee, wer Sogo vielleicht in Wirklichkeit sein könnte, aber die Auflösung wird wohl noch eine Weile auf sich warten lassen. Das sadistische Wesen, auf welches die Mangaka mit ihrem Wortspiel „S“ hinweist, von Sogo kam bei mir noch nicht wirklich an. Es könnte aber auch daran liegen, dass ich es vielleicht auch ein bisschen anderes definiere als die japanische Zeichnerin.
Der Manga besticht durch einen schönen und klaren Zeichenstil. Diese Story streift, wie schon vom Titel und Klappentext zu vermuten war, den erotischen Bereich. Dabei gelang es Ai Hibiki diese Handlungen niveauvoll und ästhetisch in Szene zu setzen. Ihre Detailgenauigkeit war auch hier präsent, jedoch blieb alles geschmackvoll und es gab nichts zu sehen, was irgendwie verstörend gewesen wäre.

Fazit: Mir hat der Manga gefallen. Die Story an sich ist nicht neu, die Umsetzung aber süß. Es ist definitiv noch Luft nach oben, aber für zwischendurch fand ich den Manga klasse. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt.

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