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© Cover: Joe M. Ruiz

erschienen bei blOOturtle Publishing
Veröffentlicht am 24. Juni 2019
ca. 28 Seiten
Originaltitel: A Fish for Hamish
Übersetzt von Hans Werner Löckmann und Martina Nowottnick
Farbige Illustrationen von Joe M. Ruiz
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 2 – 10 Jahre
erhältlich als gebundenes Buch

Was reimt sich auf Fisch? Hamish!
Frau Dorsch liebt Fisch über alles und dieser ist auch ein wichtiger Bestandteil in ihrem Leben. Sie kocht ihn täglich, nennt ihren Kater Hamish, weil sich dies so prima auf Fisch reimt und sie verwendet unterschiedliche Fischarten in ihrem Sprachgebrauch. Selbstredend muss nun auch der Kater täglich Fisch essen, aber, Moment mal! Warum hat Hamish so seltsame Nebenwirkungen davon? Und gibt es überhaupt einen Fisch, den Hamish verträgt?

Die Geschichte ist ungewöhnlich anders, aber auf ihre Art und Weise entzückend fantasievoll und facettenreich umgesetzt worden. Mithilfe zweier wirklich sympathischen Protagonisten wurde Fisch zum Kernthema des Buches.
Da war zum einen Frau Dorsch, eine liebenswerte, aber dennoch leicht kauzige, ältere Dame, die Fisch über alles liebt. Egal ob im Sprachgebrauch oder als Essen, diese Meeresbewohner haben es Frau Dorsch sehr angetan. Dadurch kann die gute Frau aber auf ein beachtliches Speisefischwissen zurückgreifen, welches sie munter an ihrem Kater Hamish erprobt.
Seine Figur erfreute sich großer Beliebtheit beim Lesen, immerhin musste das arme Tier manch seltsame Nebenwirkungen, nach dem Fischverzehr, über sich ergehen lassen.
Hier schwankte mein Kind zwischen Lachen und Mitleid über die Konsequenzen für das niedliche Kerlchen.
Perfekt abgerundet wurde diese liebevolle, schräge Erzählung durch die wirklich sehr schöne Illustrationsarbeit von Joe M. Ruiz. Er setzte die Geschehnisse gekonnt in Szene. Hier zahlte sich auch die hohe Detailgenauigkeit aus, denn durch die Mimik und Gestik der beiden Protagonisten wurde die Geschichte gleich noch viel lebendiger und greifbarer. Gleichzeitig unterstrich der Zeichenstil auch den vorhandenen Witz und arbeitete ihn für mein Kind nachvollziehbarer heraus.
Zu Beginn habe ich das Buch mein Kind alleine lesen lassen, weshalb die Situationskomik nicht richtig bei dem kleinen Leser zündete. Als wir das Buch gemeinsam entdeckt haben und auch die Konzentration vermehrt auf die Illustrationen fiel, kam der Spaß auch bei meinem Kind an.
Ich denke, dass hier die Mischung aus Text und Zeichnung die Freude am Buch gezielt herausarbeitet.
Als interessante und auch wirklich praktische „Nebenwirkung“ empfand ich die Nennung vieler verschiedener Speisefische. Das erweiterte, sozusagen beim Umblättern, gleich den Horizont meines Kindes. Was dazu führte, dass ein reges Gespräch über die unterschiedlichen Fische und deren Geschmack stattfand. Hier sei aber erwähnt, dass mein Kind schon acht Jahre jung ist und seine Neugier in diesem Punkt ausgeprägter als bei jüngeren Lesern sein wird.
Der Aufbau der Geschichte und auch die Schriftgröße hatte es uns beiden angetan und auch war alles kindgerecht erzählt worden. So konnten wir das Buch in einem Rutsch entdecken und den Witz auf uns wirken lassen.
Auch die Optik und die Haptik des Buches hatte uns begeistern können. Das beinah weiche Gefühl beim Anfassen des gesamten Werkes führte zu einem hohen Lesekomfort. Sehr schön empfand ich außerdem, dass hier nach den höchsten Umweltstandards produziert wurde und dennoch insgesamt alles sehr hochwertig wirkte.

Fazit: Ein kurzweiliges, aber lustiges Fischabenteuer mit einem niedlichen Protagonisten und einer spleenigen älteren Dame. Wunderschöne und detaillierte Illustrationen runden ein Essensexperiment der etwas anderen Art perfekt ab.

Für wen ist das Buch geeignet?
Für kleine Buchentdecker, die nicht nur unterschiedliche Fische, sondern auch zwei ganz liebenswerte Protagonisten kennenlernen wollen. Und für alle, die Lust auf eine verrückt witzige Geschichte haben.


Juniors (8 Jahre) Lesermeinung:

Wie hat dir das Buch gefallen?

Gut. Ich fand das Buch ganz witzig.

Was hat dir am besten gefallen?

Die Zeichnungen und die Schrift. Die war so schön.

Was hat dir gar nicht gefallen?

Das Hamish kein Fell mehr hatte und dann auf der nächsten Seite war wieder alles nachgewachsen. Fand ich etwas komisch.

Wie gefielen dir die Zeichnungen?

Die mochte ich richtig gern. Sah fast ein bisschen wie fotografiert und mit einem Filter bearbeitet aus. Und es gab viel zu entdecken. Besonders gefallen haben mir die Gesichtsausdrücke von Hamish und Frau Dorsch.

War der Text gut zu verstehen und zu lesen?

Mir gefiel die Schrift, weil sie so schön geschrieben war. Die Buchstaben fand ich zum Lesen groß genug. Ich habe auch alles gut verstanden.

Würdest du das Buch weiterempfehlen?

Ich denke schon. Meinen jüngeren Freunden könnte das Buch bestimmt auch gut gefallen.

Vielen Dank an blOOturtle Publishing (Nicola Ganaye Verlag) für das Rezensionsexemplar und an Netzwerk Agentur Bookmark für die Vermittlung
Meine Rezension ist davon jedoch nicht beeinflusst worden.

Link zum Erwerb des Buches