Quickinfo:
Titel
des Buches:
Two Faces: Verbotenes Verlangen                                       
Autor
des Buches:
Tabea S. Mainberg
Veröffentlicht
am: 
Freitag, 22. Dezember 2017
Seitenzahl: 225
Genre:
Mischung aus Crime und Liebesroman
Ein-
oder Mehrteiler:
Einzelband
Cover:

Two Faces: Verbotenes Verlangen

Ein emotionaler Roman, der den Blick durch das Schlüsselloch erlaubt. Crime & Love bieten eine spannungsreiche Kombination für fesselnde Lesestunden und einen winter-weihnachtlichen Jahresausklang – das ist Two Faces – Verbotenes Verlangen!

Die höchste Stufe deiner Stärke ist es, weiterhin zu lächeln, obwohl in deinen Augen tausend Tränen verborgen sind. (Maher Aslan)

Billy, eine engagierte Polizistin, wird als verdeckte Ermittlerin in Frankfurt eingesetzt. Sie schlüpft in die Rolle von Cecilia Ballier, um die kriminellen Aktivitäten von Ethan Grafenberg aufzudecken. Ein Patriarch und Narzisst, der seinen Reichtum durch illegale Geschäfte aufbaute. Billy verliert sich zunehmend in der Identität der Cecilia, da das Jetset-Leben sie fasziniert. Brisant wird es, als sie Samuel, den Sohn des Patriarchen trifft. Sämtliche Grenzen verwischen und die Mission droht zu scheitern. Wie wird die ehrgeizige Kriminalkommissarin mit ihren zwiespältigen Gefühlen umgehen? Eine gefährliche Gratwanderung zwischen Liebe und illegalen Machenschaften, die alle Beteiligten mit ihren zwei Gesichtern konfrontieren.

Über die Autorin:


2013 gab Tabea S. Mainberg ihr Autorendebüt. Zu Beginn waren es erotische Liebesromane mit Fokus auf den BDSM Bereich. Die Selfpublisherin hat damit viele Leser begeistern können, auch jene, die dem Genre skeptisch gegenüber standen. Tabea S. Mainberg ist es wichtig, dass die Geschichten, die sie erzählen möchte, erst einmal in ihr selber brennen müssen, damit andere dafür Feuer fangen können. Dies spürt der Leser in jedem ihrer Bücher. Mittlerweile kombiniert sie sehr gerne in ihren Geschichten Elemente aus dem Liebes- und Krimigenre.
Alles rund um ihre Bücher, Neuerscheinungen oder andere Neuigkeiten erfahrt ihr auf ihrer Homepage oder ihrer Facebook Seite. Wer gar nichts mehr verpassen möchte, dem empfehle ich wärmstens ihren Newsletter. Und noch ein kleiner Tipp. Tabea S. Mainberg hat einen eigenen Büchershop, sodass ihr nicht nur die Bücher direkt über sie beziehen könnt. Nein, es gibt auch noch jede Menge schöner Goodies zu erwerben und jedes der bestellten Bücher wird auch signiert.


Über das Buch:
Ich hatte die Ehre wieder als Testleserin das Buch vorab lesen zu dürfen. Mich hatte von Anfang an das Cover in seinen Bann gezogen. Ich finde es sehr gut gelungen. Aber nicht nur das Cover ist ein Augenschmaus, auch die Geschichte von Billy ist wirklich spannend. Wenn euch meine Meinung zu dem Buch interessiert, dann lest gern meine Rezension dazu.

Appetithäppchen (mit freundlicher Genehmigung von Tabea S. Mainberg, vielen Dank): 


Leseprobe aus dem 4.
Kapitel „Verborgen und verschwiegen“

 Billy Winkler

(..)  Die Augenpaare,
die mich musterten, signalisierten Verwunderung. Eine attraktive Frau in einem
grauen Kostüm beugte sich zu ihrem Nachbarn und tuschelte. Schon in den ersten
Sekunden stellte ich fest, dass ich mit meinem Outfit nicht in die Runde
passte.

»Da wir vollzählig sind, möchte ich Sie alle noch einmal
herzlich begrüßen«, begann Kaiser. »Wir sind heute zum ersten Meeting
zusammengekommen, um Sie über die Details der Operation zu informieren.« Im
Raum herrschte Stille. »Zunächst möchte ich Ihnen Herrn Schlüter vom Dezernat
Wirtschaftskriminalität vorstellen.«

Er zeigte auf einen braunhaarigen Mann in einem Anzug.
Dieser nickte mir zu und ich versuchte mich in einem Lächeln. Schlüters Alter
konnte ich lediglich schätzen. Graumelierte Haare, ein Vollbart und eine
Brille, die ihm nach meinem Dafürhalten nicht stand.

»Die meisten aus der Runde werden ihn kennen.« Zustimmendes
Gemurmel folgte.

Ich saß stocksteif auf dem Stuhl und knetete unablässig die
feuchten Hände, da ich mich unwohl fühlte. Mir drängte sich sofort die bange
Frage auf, wie ich mit diesen Leuten über Wochen zusammenarbeiten sollte.

»Frau Winkler, ich möchte Sie zunächst mit dem Team
bekanntmachen«, begann Schlüter.

Das wiederum bestätigte den Verdacht, dass ich die einzige
Neue war. Thorsten nickte mir aufmunternd zu. Gott sei Dank, dass er ebenfalls
mit von der Partie war. Da alle Namensschilder trugen, ersparte ich es mir,
sofort die Namen einzuprägen. Einige der Kollegen dürften in meinem Alter sein.
An einen konnte ich mich sogar vage erinnern, da wir mal einen Lehrgang
zusammen besucht hatten. Die IT-Experten und Analysten waren keine Nerds,
sondern ebenfalls gestylte Typen in modernen Outfits. In einer von Banken
dominierten Stadt wie Frankfurt gehörte es offensichtlich zum guten Ton, in
Anzügen aufzutreten. Bürohengste, die von der Arbeit an der Front wenig Ahnung
hatten, so mein Urteil.

»Last but
not least, Kristina Zarenberg.« Er wies mit dem Arm auf die attraktive
Kollegin.

Eigentlich passt die viel besser in die Rolle. Hübsch,
elegant und vermutlich vertraut mit der High Society, schoss es mir durch den
Kopf. Mir fiel sogleich mein Geheimname für sie ein: Frau Tausendschön.

»Sie wird uns beratend begleiten, bis sie in den
Mutterschutz geht.«

Sofort löste sich die Frage, warum sie nicht eingesetzt
wurde. Mich beschlich das unangenehme Gefühl, nur die zweite Wahl zu sein.
Kristina rang sich ein Lächeln ab. Wieso fühlte ich mich unsicher? Ich wurde definitiv
aufgrund meiner Qualifikationen ausgewählt und nicht, weil ich dem Idealbild
eines Ethan Grafenberg entsprach. Billy, mehr Selbstvertrauen bitte! Ich
straffte meinen Körper und erwiderte den Blick, um zumindest den Anschein von
Souveränität zu vermitteln.
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Auszug aus dem 6.
Kapitel „Der Patriarch“

 Ethan Grafenberg

(…) Ein unbestrittener Vorteil vermögend zu sein und es zu
zeigen ist, dass ich mir keine Sorge um meine sexuelle Befriedigung machen
musste. Geld macht sexy – dieser lapidare Spruch ist wahr. Unabhängig davon
habe ich mich ausgezeichnet gehalten. Auch meine Potenz ist hervorragend. Da
sich mir die jungen Dinger förmlich an den Hals werfen, greife ich zu. Welcher
Mann lässt sich entgehen, wenn er attraktive blutjunge Frauen vögeln kann? Wer
sich darüber echauffiert, lügt. Die Hoffnung, in mir einen Sugardaddy zu
finden, erfüllte ich nicht. Mich von ihnen ausnutzen zu lassen und sie konstant
auszuhalten, widerstrebte mir. Eine moderne Variation der Prostitution, die ich
boykottiere.

Es kam durchaus vor, dass sich eine der jungen Frauen als
extrem anhänglich zeigte. Aber eine ernsthafte Beziehung interessierte mich
ebenfalls nicht. Es gab Dinge, die hatte ich aus meiner Lebensplanung
gestrichen.

Ich schloss die Augen und ließ das nächtliche Abenteuer noch
einmal an mir vorüberziehen. Regelmäßig verbrachte ich die Abende in einer Bar.
Eine Location, die mit Stil und gut sortierten Getränken punktete. Im Gegensatz
zum Blue66, das mein Sohn Samuel betreibt, ist dort das Publikum vom Altersdurchschnitt
gemischt und die Musik nicht unangenehm laut. Es ist ein Ort, an dem man sich
auch über geschäftliche Dinge austauschen kann. Einer meiner Gesprächspartner
kannte Annabell und ihre Freundin. Deshalb gesellten sie sich an unseren Tisch.
Sie verhielten sich aufreizend und kokettierten unverhohlen mit ihrer
jugendlichen Attraktivität.

Es dauerte nicht lange und ich bekam Lust auf Sex mit
Annabell. Es bedurfte keinerlei Anstrengungen, sie einzufangen. Erstaunlich,
wie ein paar lapidare Bemerkungen geldgeiles Fickfleisch zu schnurrenden
Kätzchen werden lässt. Wir verließen gemeinsam die Bar und schlenderten an
einigen exklusiven Läden vorbei bis wir den Taxistand erreichten. Wie alle
Frauen fühlte sich Annabell von den Auslagen magisch angezogen.

»Was für eine tolle Tasche«, fiepte sie aufgeregt. »Von der
träume ich schon ewig.« Dabei sah sie mich mit einem betörenden Blick an, der
mir umgehend ein Grinsen entlockte.

»Ausgesprochen chic, und der Designer ist der Liebling aller
Frauen, das habe ich zumindest gehört.«

»Oh jaaaaa!« Es fehlte nur noch, dass sie sich, wie einst
die Kinder an den Fenstern der Bäckereien, die Nase platt drückte.

»Schauen wir mal, wie sich der weitere Abend entwickelt.«
Sie hakte sich bei mir unter. »Die Handtasche passt jedenfalls perfekt zu dir.«

Nachdem wir ins Taxi gestiegen waren, streichelte sie meinen
Hosenschritt, lehnte sich an meine Schulter und flüsterte: »Da erwartet mich ja
etwas ganz Großes.«

Ich war seit Stunden unendlich geil und so versteifte sich
mein Penis sofort. »Es liegt bei dir.«

Mit der minimalen Äußerung erreichte ich ein famoses
Ergebnis. Annabell sprühte vor Sex-Appeal. Die Kleine wusste genau, wie sie
mich auf Touren brachte.

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Leseprobe aus dem 8.
Kapitel: „Ein wahrer Bad Boy“

 Samuel Grafenberg

(…) Ich nickte und sah ihm nach. Sein Erscheinungsbild hatte
bei der Bewerbung für Skepsis gesorgt, da ich mich gern mit attraktiven
Menschen umgebe. Eine Manie, die ich vermutlich mit der Muttermilch aufgesogen
hatte. Äußerlich unterschieden wir uns vom Scheitel bis zur Sohle. Frederik
ging mir gerade mal bis zur Schulter und seine schmächtige Erscheinung
hinterließ den Eindruck, dass er bei dem kleinsten Windstoß umgepustet wurde.
Das hatte sich als Irrtum herausgestellt. Die Autorität sah man ihm nicht an.
Ein grauer Mäuserich mit exzellenten beruflichen Qualitäten. Ich hingegen
verkörperte den Leoparden, gut aussehend, sportlich, geschmeidig und zudem noch
vermögend. Eine Kombination, die mir jede Tür öffnete.

Ich nutze es aus, dass die Ladys ein feuchtes Höschen
bekommen, wenn ich mit ihnen flirte. Wie bei allem bin ich wählerisch und
genieße ein abwechslungsreiches Sexleben. Bei dem Punkt sehe ich gewisse
Parallelen zu meinem alten Herrn. Früher hieß es, Casanova und Herzensbrecher,
heute charakterisieren mich die Frauen als Bad Boy, eine interessante
sprachliche Entwicklung. Wer die Bezeichnung populär machte, ist mir nicht
bekannt. Doch wenn ein trainierter Körper, Tattoos und eine Abneigung gegenüber
einer festen Beziehung einen solchen definierten, dann verkörperte ich einen.

Erneut wanderte mein Blick umher. Auf einer der Sitzgruppen
entdeckte ich einige Stammgäste und gesellte mich zu ihnen. Die Kontaktpflege
zu den Gästen war wichtig, aber noch mehr interessierte mich eine sexy
Brünette, die mit ihren Reizen nicht geizte.

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