Im ersten Teil meines Beitrags über meine Neuzugänge lag der Schwerpunkt auf Kinderbüchern und dem außergewöhnlichen Bildband „Die Schamanin“. Wie ihr wisst, lese ich gerne querbeet, und natürlich sind auch einige düstere Werke bei mir eingezogen. Nun möchte ich euch den zweiten Teil meiner Sammlung vorstellen, der sich ganz klar an erwachsene Leserinnen und Leser richtet.

Leipziger Buchmesse 2026 – Meine Neuzugänge, Teil 2


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© Foto: Monique Meier


Die Kinderkrimis vom Mitteldeutschen Verlag habe ich euch bereits vorgestellt. Diese beiden Titel hier standen schon lange auf meiner Wunschliste, denn die Verlagsvorschau hatte meine Neugier geweckt. Ein kleiner Fun Fact am Rande: Auf der Messe erzählte ich Amelia, dass ich die Bücher am Stand gar nicht gefunden hatte. Sie lachte nur herzlich und zeigte mir dann, wo sie gut sichtbar im Regal standen. Ups 🙂

Bei Feuersbrunst reizt mich besonders, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit basiert. Historische Ereignisse faszinieren mich ohnehin und eine Graphic Novel erzählt so etwas noch einmal ganz anders.

Merseburg 1479: In der Zeit des Bischofs Thilo von Trotha gerät die Stadt in den Sog religiösen Fanatismus. Der Bürgermeister Martin Hoburgk steht zwischen Pflicht und Vaterliebe – sein Sohn Peter, ein verbissener Bußprediger, legt Feuer, um die Bürger zur Reue zu zwingen. Als Merseburg brennt, versucht der Vater verzweifelt, ihn zu schützen – und riskiert alles. Basierend auf der Erzählung von Siegfried Berger (1891–1946) wird die Geschichte als Graphic Novel neu erzählt – ein packendes Drama aus Schuld, Glauben und Macht, eindrucksvoll illustriert von Jennifer Rothe.

© Klappentext: Mitteldeutscher Verlag

Der Tod fuhr mit ist nicht nur ein True-Crime-Buch, sondern auch das Ergebnis der Mitarbeit eines ehemaligen Staatsanwalts. Ich bin sehr gespannt darauf, welche besonderen Einblicke seine Perspektive bieten wird.

Die frühen 1990er: Chaos, Umbruch, neue Freiheit – und neue Formen des Verbrechens. In seinem neuesten Band erzählt True-Crime-Autor Bernd Kaufholz, gemeinsam mit Staatsanwalt a. D. Hendrik Weber, zehn spektakuläre Fälle aus Halle und Umgebung. Zwischen Bordell- und Taximorden und dem berüchtigten „Kannibalen vom Mansfelder Land“ zeigt der Band, wie die Wendejahre auch die Kriminalität neu formten – mit organisierten Strukturen, brutalen Gewalttaten und zögernden Zeugen: Mit sachlicher Präzision, journalistischem Blick und Feingefühl entsteht ein zeitgeschichtliches Panorama des Verbrechens nach der Wende: erschütternd, spannend und authentisch bis ins Detail.

© Klappentext: Mitteldeutscher Verlag


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© Foto: Monique Meier


Der Besuch am Festa‑Stand gehört für mich inzwischen fast schon dazu. Dieses Jahr habe ich mich dort von einer Bloggerin beraten lassen, mit der ich auf Instagram vernetzt bin. Zwei Titel standen ohnehin schon auf meiner Wunschliste, und ein dritter durfte mit, weil mich Wölfe einfach magisch anziehen.

SLEWFOOT – Die Geschichte einer Hexe von BROM

Eine Geschichte geheimer Magie und Schrecken, wie sie nur der dunkle Fantast BROM erzählen kann.

Connecticut, 1666: Die junge Engländerin Abitha erreicht die puritanische Kolonie, um einen Fremden zu heiraten – und schnell zur Witwe zu werden, denn ihr Mann stirbt unter mysteriösen Umständen. Ganz allein in dieser frommen und patriarchalischen Gesellschaft, kämpft Abitha um ein bisschen Freiheit. Doch als einige Dorfbewohner sterben, macht ein Gerücht die Runde: Hexe. Da trifft sie auf Slewfoot, einen mächtigen Geist aus der Antike … der versucht, seine eigene Rolle in der Welt zu finden. Heiler oder Zerstörer? Beschützer oder wildes Tier? Für Abitha, die Ausgestoßene, ist Slewfoot der Einzige, den sie um Hilfe bitten kann. Gemeinsam entfachen sie einen Kampf zwischen Heiden und Puritanern – ein Kampf, der droht, nichts als Asche und Blut zu hinterlassen …

Frag nach Andrea von Noelle W. Ihli

Meghan, Brecia und Skye haben nur eines gemeinsam: Alle drei starben durch denselben Mann. Online machte er Jagd auf sie und spielte dabei den perfekten Gentleman. Sein strahlendes Lächeln verbarg die Tatsache, dass seine Dates verbuddelt in der Erde enden. Und er wird weitermachen. Die Einzigen, die ihn aufhalten könnten, sind seine Opfer. Meghan, Brecia und Skye mögen tot sein, aber sie sind nicht verschwunden. Ihre Geister werden einen Weg finden, um ihren Mörder aufzuhalten. Der Spuk hat begonnen.

When the Wolf Comes Home von Nat Cassidy

Eines Nachts findet die erfolglose Schauspielerin Jess einen völlig verängstigten Jungen, der sich in den Büschen vor ihrem Apartment versteckt hält. Als der Vater des Jungen auftaucht, eskaliert die Situation in einen Ausbruch brutaler Gewalt. Jess bleibt keine Wahl – sie muss mit dem Kind fliehen. Doch die Flucht wird schnell zum Albtraum, denn wo immer die beiden auftauchen, bricht die Hölle los. Zunächst glaubt Jess zu verstehen, womit sie es zu tun hat. Aber die Wahrheit ist weitaus beängstigender, als sie es sich hätte vorstellen können.

Denn wenn der Wolf nach Hause kommt, gibt es kein Entkommen.

© Klappentexte: Festa Verlag


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© Foto: Monique Meier


Die folgenden Bücher sind auf ganz besondere Weise zu mir gekommen: Einige durch exklusive Blogger-Veranstaltungen, andere durch unerwartete, spontane Gespräche. Es fasziniert mich immer wieder, auf welche Weise Bücher ihren Weg zu mir finden.

Bei der Bloggeraktion von Kiepenheuer & Witsch empfand ich es als besonders spannend, wie sowohl die Autorin als auch die Lektorin von der Entstehung der Geschichte berichteten. Deshalb musste das Buch einfach mit.

Spielverderberin von Marie Menke

Über Landmenschen und Stadtkinder und das, was zwischen ihnen liegt

Marie Menke schreibt über eine obsessive Freundschaft zwischen Dorfjugend und Großstadtanonymität und über die Kraft, die drei junge Frauen zusammenhält und gleichzeitig zu zerstören droht. Stimmungsvoll und bildreich entwirft die Autorin ein perfektes Zusammenspiel zwischen Zartem und Abgründigem.

Sophie und Lotte kennen sich seit Kindertagen, sie stammen aus derselben Bauerschaft im Süthland. Erst in der Oberstufe stößt Romy dazu: Sie kommt aus der Stadt und ist freier und mutiger – aber auch unzuverlässiger. Die neue Dreierkonstellation ist getragen von gegenseitiger Faszination, die bald Gefahr läuft zu kippen.

Beim Versuch, in ihren frühen Zwanzigern ihre Freundschaft nach Köln zu transportieren, hadern die jungen Frauen. Als Romy plötzlich verschwindet, reißen alte Wunden auf: Zwischen all den intensiven Momenten der Vergangenheit liegt auch eine harte Nacht vergraben, an die eine der drei niemals erinnert werden darf.

© Klappentexte: Kiepenheuer&Witsch

Die Vorschau im Bloggerportal versetzte mich schnell in die richtige Buchstimmung. Die ersten beiden Bücher, die ich euch vorstelle, gehörten zwar schon zum offiziellen Programm, lagen jedoch zum Mitnehmen bereit.

Das dritte Buch dagegen ist Teil einer Reihe und wurde während der Veranstaltung vorgestellt. Schon vorher war ich neugierig auf dieses Werk, umso mehr freute es mich, dass es ebenfalls zum Mitnehmen auslag. Doch einige Blogger waren schneller und griffen gleich mehrere Exemplare, obwohl eigentlich nur ein Buch pro Person vorgesehen war. Das war wahrlich keine Glanzleistung unserer Branche, aber gut, das kennt man wohl überall. Jedenfalls habe ich mir das Buch letztlich selbst gekauft.

Ein weites Leben von M. L. Stedman

Seit Generationen lebt die Familie der MacBrides auf der entlegenen Schaffarm Meredith Downs in Westaustralien. Bis eines Tages ein Unfall alles ändert. Während der Vater und der älteste Sohn ihr Leben verlieren, übersteht der 17-jährige Matthew das Unglück mit schweren Beeinträchtigungen. Und doch findet er zielstrebig zurück nach Meredith Downs, zurück zu Mutter und Schwester, als das Schicksal ein zweites Mal zuschlägt. Aber diesmal steht nicht nur Matts Leben auf dem Spiel, sondern seine Seele – und zwar auf eine Weise, die kaum jemand vorhersehen, geschweige denn hätte überleben können.

© Klappentext: Blanvalet Verlag

EDEN – Wenn das Sterben beginnt von Marc Elsberg

Frühjahr: In der Karibik attackiert ein Riesenkalmar vor den Augen entsetzter Touristen einen Walhai. In der Bucht von Triest treiben Schwärme toter Fische. Im Amazonas verdorrt der Boden. Lokale Einzelphänomene der Natur – so scheint es. Doch weltweit beginnt etwas zu kippen … Als das neue KI-Programm des IT-Experten Piero Manzano Alarm schlägt, ist die Prognose eindeutig: Binnen Monaten droht eine globale Megakrise. Gemeinsam mit dem reichweitenstarken Influencer Linus Strand und der jungen Meeresbiologin Sarah Keller macht Piero die Warnung öffentlich – und sie alle damit zur Zielscheibe. Mächtige Gegenspieler tun alles, um sie zum Schweigen zu bringen, während sich am Horizont ein Sturm zusammenbraut …

© Klappentext:

House of Hawke – Spiel ohne Regeln von Katelyn Erikson

Monte Carlo, die Stadt des Luxus und der verbotenen Spiele. Hier verlor Paxton Hawke alles: sein Vermögen, seinen Stolz und die Liebe seines Lebens. Ein Jahr später will er sie zurückerobern. Als er Amylia Bishop trifft, die beste Freundin seiner Ex, spannt er sie in seinen Plan ein. Was er nicht weiß: Amylia ist gleichzeitig die maskierte Mitarbeiterin, die ihn im Casino Nacht für Nacht im Blick behält. Er ahnt nicht, wer sie wirklich ist, doch zwischen ihnen entbrennt ein gefährliches Spiel aus Verlangen, Lügen und Verrat. In dieser Welt zählt nur eines: Wer gewinnt – und wer alles verliert.

Spicy Tabu-Romance trifft auf aufregendes Casino-Setting im glamourösen Monte Carlo: Die Gambling Hearts-Dilogie von SPIEGEL-Bestsellerautorin Katelyn Erikson: Band 1: All or Nothing – Spiel ohne Regeln Band 2: All or Nothing – Spiel mit dem Feuer

© Klappentext: Blanvalet Verlag

Ich habe das Buch schon früher einmal gesehen und fand es interessant, weil ich ein Faible für Japan habe. Als beim Indie‑Speed‑Dating der zweite Band vorgestellt wurde, habe ich mich daran erinnert und es direkt beim Verlag gekauft.

Wie man in Japan Ninja wird von Anna Sanner

Anna liebt Japan. Aber liebt Japan sie auch?

Nach ihrem jahrelangen Studium von Sprache, Kultur und Kampfkunst will sie nun das Herz des Landes ergründen und zieht nach Osaka. Doch als geradlinige deutsche Frau in Japan ist es gar nicht so einfach, den kurvenreichen Weg hinter Japans lächelnde Maske zu finden: Der die Tradition in Japan ist komplex, das System patriarchalisch und ihr Job als Lehrerin frustrierend.

Ein Buch über Japan zwischen Alltag, Kultur und Abenteuer • Japanische Gesellschaft – Zwischen Tradition, Moderne und Geschlechterrollen • Arbeiten in Japan – Herausforderungen im Job und kulturelle Missverständnisse • Japan Alltag – Wie es wirklich ist, in Japan zu leben • Kampfkunst & Ninja-Training – Ein ungewöhnlicher Weg zur Selbstfindung

Ein humorvoller Reisebericht und Erfahrungsbuch über Japan • Reisebericht Japan – Authentische Einblicke in das Leben vor Ort • Kulturgeschichte Japan – Vom Umgang mit Regeln und sozialen Erwartungen • Buch über Ninja – Was wirklich hinter den Schattenkriegern steckt

© Klappentext: Reisedepeschen

Das Buch habe ich für die exklusive Lesung gekauft und weil die anderen Bücher der Autorin ebenfalls signiert in meinem Regal stehen.

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job von Emily Rudolf

Die perfekte Idylle. Die perfekte Falle. Cecilia arbeitet als Housesitterin und hangelt sich von Auftrag zu Auftrag. Nach dem Tod ihrer Mutter hat sie den Boden unter den Füßen verloren, kann nicht einmal mehr ein WG-Zimmer bezahlen. Nun wird sie an der Villa der einflussreichen Familie Waldner abgesetzt, einsam gelegen auf einer winzigen Ostseeinsel. Die perfekte Idylle – die perfekte Falle. Denn Cecilia ist nicht zufällig hier: Eine machtvolle Anziehung verbindet sie mit Johannes Waldner, dem Sohn des verstorbenen Besitzers. Während Cecilia sich noch allein im Haus wähnt, machen sich vier Menschen auf den Weg zur Insel. Mit dunklen Geheimnissen und eigener Agenda. Aber würden sie dafür auch töten?

© Klappentext: FISCHER Scherz


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© Foto: Monique Meier

Leider konnte ich nicht zur Programmvorschau des DuMont Buchverlages gehen, da ich zeitgleich eine Lesung mit Charlotte Charonne zu ihrem Schreibratgeber hatte. Zum Glück hat mir mein Messe-Buddy das Buch mitgebracht.

Moosland von Katrin Zipse

Als Elsa im Sommer 1949 in Island ankommt, ist sie eine von vielen. Knapp dreihundert junge Frauen aus Deutschland sind dem Aufruf der isländischen Bauernpartei gefolgt, um dort ein Jahr auf Höfen zu arbeiten. Die Bauern hoffen auf Arbeitskräfte sowie Heiratskandidatinnen, nachdem viele Isländerinnen in die Städte abgewandert sind. Sprachkenntnisse können die Frauen nicht vorweisen, aber oft haben sie nichts zu verlieren. Auch Elsa schweigt. Sie ist nicht hier, um zu bleiben, sie trauert um ihre Freundin Sola, und mit den Bauersleuten kann sie sich zunächst ohnehin nicht verständigen. Dennoch entsteht zwischen Grassodenhaus, leuchtenden Wiesen und endlosem Meer ein Zusammenleben, das sich Elsa irgendwann nicht mehr vom Leibe halten kann. Allein ihre Anwesenheit verändert die Dynamik auf dem Hof – besonders die der Bauernsöhne. Es gibt Erwartungen, ausgesprochene und unausgesprochene. Und dann ist da auch noch die verschwundene Tochter der Familie, über die niemand spricht und die für Elsa immer wichtiger wird …

© Klappentext: DuMont Buchverlag

Der Zufall führte mich zum Stand von Kerstin Rachfahl. Im Gespräch berichtete die Autorin von ihrer Arbeit am Manuskript, erklärte, wie bedeutsam ihr die Testleser sind, und erzählte, weshalb das Buch ein neues Cover erhielt.

Tisiphones Tochter von Kerstin Rachfahl

Tisiphone – eine der drei Rachegöttinnen aus der griechischen Mythologie

Ihr erstes Opfer: ihr eigener Vater. Sie hat das Vertrauen in das Rechtssystem verloren. Sie tötet Männer, die sich mit Geld und Lügen von ihren Verbrechen freigekauft haben. Sie glaubt, für Gerechtigkeit zu sorgen, bis sie erkennen muss, dass auch sie nur ein Werkzeug ist.

Mitten aus dem Leben gerissen. Ein schneller Tod ohne Schmerzen. Er kennt all ihre Gewohnheiten, hinterlässt keine Spuren. Wer steckt hinter den Morden an reichen und bekannten Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Religion?

Dr. Rees Stancell, Psychologiedozent beim FBI und spezialisiert auf Gewaltverbrechen, ahnt, dass er es hier mit einem ganz besonderen Killer zu tun hat.

© Klappentext: Kerstin Rachfahl

Ein unerwarteter Glücksgriff beim Bummeln am letzten Tag, kurz bevor wir die Heimreise antraten. Der Stand wirkte einladend und zog mich magisch an. Dort traf ich auf Heidi Troi. Das Gespräch mit ihr war zugleich angenehm und faszinierend. Zu meiner großen Freude konnte ich tatsächlich die allerletzte Bloggertüte von Ella ergattern. Sie hatte sich den Stand zusammen mit Heidi geteilt, was diesen besonderen Moment noch wertvoller machte.

Die Kunst des Bösen von Heidi Troi

Fünf junge Frauen verschwinden spurlos in London. Die drei Privatdetektivinnen Isla Wright, Abigail Walker und Emma Ferguson nehmen die Ermittlungen auf und folgen den spärlichen Spuren tief in die Sprayer-Szene. Dort lauert eine Wahrheit auf sie, die tödlicher ist, als sie ahnen.

© Klappentext: Heidi Troi

Schnitzel, Mord und Tunke von Andi & Ella Marcs

Grillen, chillen, Bierchen killen!

Kripobeamter Hubsi freut sich auf entspannte Urlaubstage mit seiner Familie am Neuenhainer See. Doch Ehefrau Melli – leidenschaftliche Krimileserin – und die Kinder Patsi und Max sind wenig begeistert vom Campingtrip. Seit Tagen regnet es, und die Stimmung sinkt schneller als der Pegel im Bierkasten.

Als Hubsi beim Morgenkaffee plötzlich eine Leiche im See entdeckt, ist es endgültig vorbei mit der Erholung. Der Tote: ein Bauer namens Martin. Der zuständige Ermittler: heillos überfordert. Und rubbeldiekatz haben Hubsi und seine Kripokollegin Adele einen Mordfall an der Backe.

Zwischen Nachbarschaftsstreit mit dem unberechenbaren Metzger Hacker, einer blutigen Axt hinterm Wohnwagen und aktivistischen Kühen auf der Autobahn wird der Fall immer skurriler. Während Melli auf eigene Faust ermittelt, protestiert Veganerin Patsi lautstark gegen alles und jeden. Und als wäre das noch nicht genug, mischen auch noch Sensationspresse, ein vorbestrafter Stallbursche, der Neffe Florian und ein korrupter Bürgermeister kräftig mit.

Viele hätten ein Motiv. Doch wer ist der Mörder? Die Zeit drängt, die Lage spitzt sich zu – und plötzlich gerät Hubsi selbst ins Visier …

Ein humorvoller Campingkrimi voller schräger Figuren, überraschender Wendungen – turbulent wie ein Sommergewitter.

© Klappentext: Andi und Ella Marcs

Im Bl:oom BloggerRoom fand ein sympathisches Interview mit vier Debütantinnen statt. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir die Buchvorstellung zu „Parasiti“. Beim Indie-Speed-Dating wurde das Buch noch einmal präsentiert und ich war ganz überrascht, dass ich es gleich mitnehmen durfte.

Parasiti von Alisha Gamisch

Ein Brief bringt Aufruhr ins gemütliche Leben von Rina, ihrer Tante Valli und ihrer Großmutter Lydia: Von einem Tag auf den anderen verstummt die Großmutter. Rina beginnt, Fragen zu stellen – und bringt gegen alle Widerstände ein Gespräch zwischen den Generationen in Gang. Denn sie ahnt, dass sie von ihrer Familie nicht nur die eckige Figur und die Vorliebe für Vorabendserien geerbt hat, sondern auch ihre Ängste und Unsicherheiten. Was ist das für ein Seil, das sich um sie schlingt, und so nah an Tante, Mutter und Großmutter bindet? Das ihr Halt gibt, aber oft genug auch die Luft abschnürt? Zwischen Baracken im Novosibirsk der 1960er Jahre, Auffanglager für Aussiedler in den 1970ern und dem Fürstenfeldbruck einer nahen Gegenwart folgt Alisha Gamisch in ihrem Debütroman den Lebenswegen dreier russlanddeutscher Frauen. Sie erzählt von Ausgrenzung und Anpassung, von Ausbeutung und Emanzipation, von Sexualität und Abtreibung.

© Klappentext: Verlag Voland & Quist


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© Foto: Monique Meier

Damit beende ich den zweiten Teil meiner Neuzugänge von der Leipziger Buchmesse 2026. Es war wunderbar, noch eine ganze Weile in den Erinnerungen an diese aufregende Messe zu schwelgen. Nun werde ich mich den vielen Schätzen widmen und freue mich auf jedes einzelne von ihnen.

Welches Buch aus diesem Beitrag hättet ihr auf jeden Fall mitgenommen?

Liebe Grüße
Mo

Meine gesammelten Berichte zur Leipziger Buchmesse 2026: