Obwohl ich die Kurzgeschichten aus der Feder von Grace C. Stone liebe, brauchte ich mal eine kleine Pause davon. Doch länger als fünf Monate halte ich es dann doch nicht aus, und ich war so gespannt auf Glorias Geschichte, denn sie ist die kleine Schwester einer Figur, deren Geschichte ich schon vor einigen Jahren gelesen habe.
In meiner Kurzrezension „American Mafia: Chicago Subject“ von Grace C. Stone könnt ihr nachlesen, ob sich meine selbst auferlegte Pause gelohnt hat.
Leseexemplar
❧ Meine Meinung ist davon unbeeinflusst

© Cover: Grace C. Stone
erschienen bei Independently published
Veröffentlicht 11. April 2026
ca. 136 Seiten
Band 36 der Reihe American Mafia
erhältlich als Taschenbuch und EBook
Klappentext
Mafia Romance Dominante Männer, widerspenstige Frauen und prickelnde Leidenschaft. Die Teile der American Mafia sind in sich abgeschlossen, aber hier und da durch wiederkehrende Personen miteinander verbunden.
© Klappentext: Grace C. Stone
American Mafia: Chicago Subject startet sofort spannend. Ich lerne Gloria kennen, die mutig versucht, ihrem Stalker Alexej Grenzen aufzuzeigen. Als Tochter einer führenden Mafia-Familie weiß sie, wie gefährlich er ist, und flieht nach Chicago. Dort taucht sie bei Liv und Lorenz unter. Ich kenne deren Geschichte bereits aus American Mafia: Chicago Obsession. Generell liebe ich diese Buchreihe von Grace C. Stone. Die Geschichte von Glorias Schwester aus American Mafia: New York Taken habe ich schon 2021 regelrecht verschlungen. Umso mehr schätze ich es, dass Gloria in Chicago trotz der ständigen Bedrohung durch Alexej ein möglichst normales Leben führen und zur Uni gehen darf.
Diesen unglaublich heißen Roman lese ich in weniger als zwei Stunden am Stück durch. Grace C. Stone schreibt extrem packend, direkt auf den Punkt und erzeugt sofort eine anschauliche Atmosphäre. Das prickelnde Lesegefühl zieht sich durch die gesamte Handlung. Die Dialoge haben ein tolles Tempo und an den passenden Stellen wird es sogar ein wenig tiefsinnig.
Gloria bleibt trotz ihrer panischen Angst absolut lösungsorientiert. Bereits bei Liv lernt sie Stefan Gregory kennen, der sich als ihr neuer Psychologieprofessor entpuppt. Durch seine Art fühlt sie sich an der Uni sicher, obwohl er gleichzeitig ihre tiefen Ängste vor Dominanz und Kontrolle triggert. Diese Mischung aus Sicherheit und Auslösern macht ihre Dynamik besonders intensiv, ohne dass die Hintergründe dafür offen ausgesprochen werden müssen.
Ich liebe die wechselnden Ich-Perspektiven, weil ich so den Protagonisten extrem nah bin und jeden Gedankengang nachempfinden kann. Stefan und Alexej sind sich ähnlich, da sie aus derselben Mafia-Familie stammen. Sie teilen dieselbe Ausstrahlung und Intensität, auch wenn Stefan durch sein Psychologiewissen deutlich umsichtiger agiert. Er hat eine verdammt gute Menschenkenntnis, spürt sofort, was Gloria braucht, und nutzt seinen Beschützerinstinkt richtig.
Kleine Plot Twists halten das Tempo hoch. Die erotischen Szenen sind explizit und ich mag die daraus entstehende Dynamik, besonders da Glorias Grenzen immer respektiert werden. Die Auflösung rund um den Antagonisten geht mir am Ende zwar ein bisschen zu flott, weil ein komplexer Konflikt sehr schnell gelöst wird, aber für eine Kurzgeschichte ist das völlig okay.
Fazit:
American Mafia: Chicago Subject ist ein prickelnd-heißer Lesesnack und perfekt für eine kurzweilige, düster-romantische Lesezeit.
*Das Buch ist nur bei Amazon erhältlich*
Hi Mo,
ich kreise schon länger um diese Buchreihe herum und glaube langsam dass ich jetzt endlich einmal damit anfangen muss sonst werden es mir einfach zu viele Bücher bevor ich überhaupt damit begonnen habe. Du machst mich in jeder einzellnen Buchvorstellung neugiriger… Jetzt kann es eigentlich nur noch eine Enttäuschung werden;-)
LG
Stephan