Da komme ich nach einem langen Tag nach Hause und entdecke ein kleines, weißes Paket auf meinem Briefkasten. Ich ärgere mich jedes Mal, wenn die Postboten meine Sendungen einfach so offen und unbeaufsichtigt herumstehen lassen. Zum Glück ist das Päckchen nicht weggekommen. Aber Moment einmal, ich habe überhaupt nichts bestellt. Was ist da bloß bei mir angekommen?

Ich stelle euch die Überraschungspost „Aprikosenkind“ vor.

Hinweis
❧ Dieses Buchpaket habe ich ohne Verbindlichkeiten von Kiepenheuer & Witsch erhalten
❧ Meine Meinung ist davon unbeeinflusst und der Beitrag unbeauftragt

 


Buchpaket 'Aprikosenkind von Judith Merchant'
© Bild: Monique Meier


Begleitet vom skeptischen Blick meiner Familie trage ich das Päckchen ins Haus. Ich linse auf den Absender und der verrät mir, dass ich diesen geheimnisvollen Inhalt dem Verlag Kiepenheuer & Witsch zu verdanken habe. Meine Neugier wächst im Sekundentakt. Was mag da wohl drin sein? Habe ich selbst ein Buch angefragt und es in der Alltagshektik komplett vergessen? Nein, das kann nicht sein.

Ich greife also fix zur Schere und öffne vorsichtig die Verpackung. Im selben Moment blickt mir direkt das Gesicht von Judith Merchant entgegen und mir entschlüpft ein kleiner Quietschlaut vor Freude. Jetzt weiß ich ganz genau, welches Buch hier auf mich wartet. Ich freue mich riesig, denn ich habe das wunderschöne Cover schon auf den sozialen Medien bestaunt und mich sofort darin verliebt.


Aprikosenkind von Judith Merchant
© Bild: Monique Meier

Natürlich hebe ich als Erstes den beiliegenden Bogen heraus. Voller Neugier lese ich das exklusive Interview mit der Autorin zu ihrem neuen Thriller. Darin teilt sie ein paar unglaublich spannende Einblicke hinter die Kulissen der Geschichte. Sie beleuchtet unter anderem, wie sie auf den Schauplatz kam, warum sie Kinderzeichnungen durchaus gruselig findet und ob sie den enormen Erwartungsdruck an heutige Eltern thematisieren wollte. Mich hat dieses Interview jedenfalls schon perfekt auf die düstere Stimmung des Buches eingestimmt.


Aprikosenkind von Judith Merchant
© Bild: Monique Meier

Unter dem Interview sehe ich bereits das liebevoll in rosafarbenes Seidenpapier eingeschlagene Buch liegen. Darauf befindet sich ein komplett schwarzes Lesezeichen. Zuerst denke ich mir gar nichts dabei, doch dann erinnere ich mich an die Kratzbilder, die ich als Kind cool fand. Und tatsächlich, dieses Lesezeichen ist genau so eins. Was für eine geniale Idee.


Aprikosenkind von Judith Merchant
© Bild: Monique Meier


Das Buch ist ruckzuck ausgepackt und endlich kann ich „Aprikosenkind“ in voller Pracht bestaunen. Ich finde das Cover und den Farbschnitt absolut großartig. Die Farbkombination ist ein Traum und auf den Buchschnitten ist jeweils ein Name aufgekritzelt: Oben steht „Papa“, unten „Mama“ und seitlich „Ruby“. Jetzt will ich unbedingt wissen, was da inhaltlich auf mich zukommt. Damit ihr es auch wisst, habe ich hier den Klappentext für euch:

Euch möchte ich natürlich nicht den Klappentext vorenthalten:

Du liebst deine Tochter über alles. Und sie malt deinen Tod.

Nathalie hat endlich, wonach sie sich immer gesehnt hat: Sie lebt in einem Haus auf dem Land, mit ihrem Mann und dem Wunschkind, auf das sie so lange warten musste. Doch etwas stimmt nicht mit ihrer Tochter Ruby. Nathalie kommt einer Wahrheit auf die Spur, für die sie nicht bereit ist …

Die sechsjährige Ruby ist ein besonderes Mädchen: in sich gekehrt, still, langsamer als andere Kinder. Nathalie widmet Ruby ihre ganze Aufmerksamkeit und hat viel für sie aufgegeben. In ihrem neuen Zuhause auf dem Land soll Ruby endlich aufblühen. Doch dort geschehen seltsame Dinge. Fenster und Türen stehen plötzlich offen, die anderen Eltern fangen an, sich komisch zu benehmen. Ihr Mann Gabriel versucht unerschütterlich, Nathalie zu beruhigen, doch sie fühlt sich in ihrem eigenen Zuhause nicht mehr sicher. Eines Tages malt Ruby ein Bild, das alles verändert. Und Nathalie muss sich fragen, welchen Preis sie für ihr Glück zu zahlen bereit ist.

Ein nervenaufreibender Psychothriller über Mutterliebe, Familiengeheimnisse und die dunkle Seite ländlicher Idylle – mit unerwarteten Wendungen bis zur letzten Seite.

© Klappentext: Kiepenheuer & Witsch


Aprikosenkind von Judith Merchant
© Bild: Monique Meier


Hand auf Herz: Gefällt euch das Buch optisch auch so sehr wie mir? Ich habe mich wahnsinnig über diese Überraschung gefreut und bin komplett aus dem Häuschen. Die Vorfreude auf diesen Psychothriller ist riesig und ich kann es kaum erwarten loszulesen.

Liebe Grüße
Mo


Aprikosenkind von Judith Merchant
© Bild: Monique Meier