Nachdem ich am Abend eine kleine, zusätzliche Optimierung am Bett vorgenommen hatte, indem ich eine Packung Taschentücher unter die Seite schob, an der die Rolle fehlte, schenkte mir diese einfache Maßnahme eine angenehme Nacht. So konnte ich am Morgen halbwegs ausgeruht in den zweiten Messetag durchstarten.
Los ging es mit der exklusiven Veranstaltung im Bl:oom BloggerRoom. Dort wurde die Gewinnerin des Preises der Leipziger Buchmesse 2026, Katerina Poladjan, zu ihrem Buch Goldstrand interviewt. Besonders spannend fand ich, dass sie vier Jahre an dem Roman gearbeitet hatte und viel Persönliches darin steckt. Außerdem mochte ich die Frage, inwieweit wir unseren Erinnerungen überhaupt trauen können. Das machte mich definitiv neugierig auf die Geschichte, obwohl das normalerweise nicht mein bevorzugtes Genre ist.

© Foto: Monique Meier
Im Anschluss traf ich mich mit Charlotte Charonne zur Probe der kommenden Lesung am Samstag. Das war nicht nur amüsant, sondern beruhigte auch meine Nerven, weil es sich sofort richtig anfühlte, diese Generalprobe einmal gemacht zu haben. Und mit Charlotte gibt es ohnehin immer etwas zu lachen.
Während Charlotte den Weg zum Hotel antrat, stöberte ich durch die Hallen 2 und 4. Faszinierend fand ich den riesigen Sebastian Fitzek Stand. In Halle 4 konnte ich dann endlich eine Bloggerin, die ich über Instagram kennengerlernt hatte, persönlich treffen. Es war sehr herzlich, auch wenn unser Gespräch immer wieder von Menschen unterbrochen wurde, die sie begrüßen wollten. Direkt am Festa Stand, passend zum #festafriday, ließ ich mich von ihr beraten und drei Bücher durften mit.

© Foto: Monique Meier
Mein weiterer Weg durch die Halle führte mich an der Dark Romance Ecke vorbei. An einem Stand war ziemlich viel los, weil zwei maskierte, muskulöse Männer so manches Herz höherschlagen ließen. Ich hatte etwas Mitleid mit den Herren.
Danach führte mich mein Weg noch einmal zum Stand des Festa Verlags. Dort wollte ich für meinen Lieblingslesebuddy ein Autogramm von der Autorin C. J. Cooke ergattern und natürlich habe ich die Chance genutzt und gleich ein Foto mit ihr gemacht.

© Foto: Monique Meier
Bevor ich zur letzten exklusiven Veranstaltung des Bl:oom BloggerRoom ging, machte ich noch am Stand der Krimicombo Halt. Dort entwickelte sich ein interessantes Gespräch: Unter anderem erfuhr ich, warum das Cover von Tisiphones Tochter geändert wurde.
Außerdem gefiel mir besonders, dass die Autorin Kerstin Rachfahl großen Wert auf die Meinungen ihrer Testleser legt. Manche ihrer Bücher gibt sie sogar Sensitivity Readern, also Menschen, die Texte auf sensible oder potenziell problematische Inhalte hin überprüfen.

© Foto: Monique Meier
Im Bl:oom BloggerRoom gab es dann ein sympathisches Interview mit vier Debütantinnen. Besonders hängen blieb mir der Teil zu Parasiti von Alisha Gamisch, die erzählte, wie viel sie innerhalb ihrer Familie und ihres Bekanntenkreises recherchiert hatte und wie traumatisch manche Erfahrungen ihrer weiblichen Verwandtschaft gewesen waren. Die Fragen des Moderators waren bisweilen ganz schön komplex und schwer, aber Autorinnen hatten tolle Antworten parat und die Einblicke lohnten sich sehr.

© Foto: Monique Meier
Am Abend begaben sich meine Messebegleiterin und ich zur Manga Comic Con Party, die in der Moritz Bastei stattfand. Ganz ehrlich, meine Lust hielt sich in Grenzen. Zunächst mussten wir lange auf den Einlass warten, dann liefen wir durch eine verwinkelte Location, die mich anfangs eher verwirrte, später aber doch begeisterte. Insgesamt war mir das Treiben jedoch zunächst zu wuselig. Doch dann entdeckten wir die Live-Band Kontrollverlust. Spätestens beim Mortal-Kombat-Opening und der Titelmusik von Detective Conan war ich von der Band begeistert. Die Stimmung wurde einfach großartig. So machten wir uns erst gegen halb zwei auf den Weg zurück ins Hotel.

© Foto: Monique Meier
Ich war nach diesem langen Tag und Abend völlig erschöpft, aber glücklich. Ein Blick auf den Wecker versprach jedoch nur fünf Stunden Schlaf und das, obwohl am nächsten Tag die Lesung auf der Leipziger Buchmesse auf mich wartete. Ob mir diese kurze Nacht zum Verhängnis wurde, verrate ich euch im nächsten Messebericht.
Liebe Grüße
Mo
Hallo liebe Mo,
ich freue mich wirklich zu lesen, dass du das Bettproblem dann doch gelöst hast und das mit so einer einfachen Maßnahme.
Du zeigst wieder so viele schöne Bilder. Ich habe mich wieder gleich so richtig auf die Messe versetzt gefühlt. Das war, als wäre man ein stückweit selbst dabei gewesen. Dafür danke ich dir! <3
Dem Festastand hätte ich auf jeden Fall auch einen Besuch abgestattet. Und die Party, die ihr abends noch besucht habt, sieht wirklich sehr spektakulär aus. Ich verstehe aber, dass du nach einem langen Tag nur wenig motiviert warst. Aber es scheint, als hätte es sich gelohnt.
Ich freue mich schon sehr auf deinen nächsten Messebeitrag. <3
Ganz liebe Grüße
Tanja :o)
Liebe Tanja,
ich war auch froh, dass sich das Bettthema so gut händeln ließ. Es ist echt unangenehm, wenn nach solchen aufregenden Stunden nicht ein bisschen erholsamer Schlaf drin ist.
Und der Festa-Stand ist echt ein Highlight. Da habe ich auch gleich fröhlich eingekauft.
Und ja, der Abend hat sich dann wirklich noch richtig gelohnt und ich bin froh, dass wir das gemacht haben.
Liebe Grüße
Mo
Sie war dieses Jahr wirklich gut besucht und es war für jeden was dabei. Zum Glück wohne ich nicht zu weit entfernt, deshalb konnte ich den Besuch spontan unternehmen. LG Romy
Liebe Romy,
da bin ich doch glatt ein bisschen neidisch. Ich würde auch gern um die Ecke zur Leipziger Buchmesse wohnen. Dann hätte ich abends mein eigenes Bett ;).
Schön, dass du auch da warst. Und ja, bei der LBM ist für jeden Geschmack etwas dabei :D.
Liebe Grüße
Mo
Liebe Mo,
vielen Dank für den Ohrwurm der Titelmusik von Detective Conan, die ich jetzt den ganzen Tag mit mir herumtragen werden. Besser kann ein Tag nicht starten 🙂
Außerdem bedanke ich mich für die weiteren Einblicke zur Messe. Gerade wenn man in der Buchszene stark vernetzt ist, scheint es ja fast wie ein riesiges Klassentreffen zu sein. Ich bin schon gespannt auf deine Eindrücke vom dritten Messetag und ob mit deiner Lesung alles gut gelaufen ist.
Liebe Grüße,
Lisa
Liebe Lisa,
*hahaha* sehr gern. Ich höre die Titelmusik immer noch gern
„Die Wahrheit hat sich gut versteckt.
Nur Fragen in meinem Kopf“
*mitsing* 😉
Und dein Vergleich mit dem riesigen Klassentreffen mag ich. Denn das ist es irgendwie auch. Allerdings mit den Kamerad*innen, die man selber auch mag ;D.
Liebe Grüße
Mo