Der Februar war für mich ein Monat voller vielfältiger Leseeindrücke. Die Stimmung reichte von leicht bis düster, die Spannung war mal moderat, mal richtig hoch. Zwischen all den Geschichten gab es jedoch ein Buch, das mich besonders tief berührt hat und dessen Wirkung weit über die letzte Seite hinaus nachklingt. Von Herzen gern stelle ich euch mein Lesehighlight im Februar 2026 vor:

© Foto: Monique Meier
Wie bist Du auf das Buch aufmerksam geworden?
Mir ist das Buch immer wieder ins Auge gefallen, da ich die Autorin bisher nur aus dem Thriller-Genre kannte und die Geschichte reizvoll fand. Deshalb war ich gespannt, was mich in diesem Schicksalsroman erwarten würde. Eine genaue Vorstellung hatte ich nicht, doch gerade das weckte meine Neugier.
Wie hat das Buch seinen Weg zu Dir gefunden?
Durch liebevolle Buchpost der Autorin selbst. Das hat die Lektüre noch persönlicher gemacht.
Hast Du schon ein anderes Werk von der Autorin / dem Autor gelesen?
Ja, und ich kann sie euch auch empfehlen. Zu den Rezensionen von Charlottes Büchern findet ihr hier.
Wie hat dir das Cover gefallen? War es stimmig zur Geschichte?
Das Cover wirkt ruhig und gleichzeitig atmosphärisch. Es passt hervorragend zur Stimmung des Romans.
Was waren Deine Erwartungen an die Geschichte?
Ich hatte mit einer emotionalen, vielleicht sogar schweren Geschichte gerechnet. Doch genau das war sie nicht. Stattdessen schilderte Charlotte die Schicksale der Protagonisten auf eine sehr einfühlsame und zugleich kraftvolle Weise. Die Erzählung wirkte leicht, während die Thematik tiefgründig blieb, sodass es ein meisterhafter Balanceakt beim Lesen gewesen ist.
Was hat Dich am meisten am Buch beeindruckt?
Die leise, fast beobachtende Erzählweise, die dennoch eine enorme emotionale Wucht entfaltet hat. Und die Art, wie die Figuren ohne Pathos, aber mit großer Menschlichkeit gezeichnet wurden.
Hast Du es verschlungen oder genossen?
Ich habe es bewusst gelesen. Manche Passagen musste ich sacken lassen, weil sie so eindringlich waren und ich war froh, dass ich diese Geschichte im Buddy-Read gelesen habe. Der Austausch dazu war wirklich super.
Wie würdest Du das Buch in drei Worten beschreiben?
Leise. Eindringlich. Menschlich.
Warum ist es Dir im Gedächtnis geblieben?
Weil es mich dazu gezwungen hat hinzusehen, ohne mich zu belehren. Die Figuren, besonders May, Bird und Tiger, tragen eine Tiefe in sich, die noch immer in mir nachhallt.
Warum sollte Dein Monatshighlight unbedingt gelesen werden?
Weil es zeigt, wie kraftvoll eine ruhige Erzählweise sein kann. Weil es gesellschaftliche Themen ohne Sensationslust behandelt und weil es uns daran erinnert, dass Hoffnung manchmal in den kleinsten Momenten liegt.
Wem empfiehlst Du das Buch?
Allen, die literarische, multiperspektivische Romane mögen, die fordern, berühren und zum Nachdenken anregen. Und allen, die Geschichten schätzen, die nicht beschönigen, aber auch nicht verurteilen.
Gibt es schon deine Rezension zu dem Buch?
Ja, die ausführliche Rezension ist bereits auf meinem Blog erschienen. Ihr könnt sie hier nachlesen: Hinter dem Lächeln von Charlotte Charonne
Gab es noch andere Bücher in diesem Monat, die Dich auch fasziniert oder verzaubert haben?
Ja, einige Bücher haben mich gut unterhalten und überrascht.
Wer mal Lust auf humorvolle Dark-Romance hat, dem kann ich Lights Out von Navessa Allen empfehlen.
BOX – Nimm dich in Acht vor dieser KI von Alexa Linell ist ein ruhiger Thriller, der mit seiner Thematik unter die Haut geht.
Und ein packender zweiter Band war Dorn. Ruf der Toten: Zimmer 203. von Jan Beck. Wer Tempo und viel Spannung mag, bekommt hier die passende Unterhaltung.
Der Februar war leise und eindringlich. Nun, da der Frühling vor der Tür steht, darf der März gern ein wenig bunter werden.
Auf die Leipziger Buchmesse freue ich schon sehr. Bin sehr gespannt und voller Vorfreude auf alle Begegnungen, Gespräche und die vielen kleinen Momente, die das Buchmessegefühl ausmachen.
Was habt ihr Schönes im März vor?
Würdet ihr euch trauen, mein Lesehighlight zu lesen?
Liebe Grüße
Mo