• Erschienen im TOKYOPOP
  • Veröffentlicht im 10. August 2017
  • Originaltitel Bara Kangoku no Kemono-tachi
  • Übersetzt von Hana Rude
  • ca. 192 Seiten
  • erhältlich als Taschenbuch
  • Band 1

Nina Tsukishiro wurde an ihrer Schule gemobbt. Daher entschließt sie sich zu einem Schulwechsel. In der Rosenstadt Ruberia will sie die dortige Highschool besuchen. Ihr Onkel arbeitet dort als Lehrer. Gemeinsam besichtigen sie die Stadt und Nina erfährt von einer Legende. Weil Werwölfe Schrecken und Tod in der Stadt verbreitet hatten, pflanzten die Bewohner eine Rose, die nach Menschenblut duftete. Die Werwölfe fraßen davon und seither sah man sie nie wieder….
Doch als Nina die Insel allein erkundigt, sieht sie im Meer eine weitere Insel. Sie heißt Abigaile und ist ein Rosengefängnis. Angeblich kann dort niemand ausbrechen, doch dann wird Nina von einem flüchtenden jungen Mann gebissen und landet genau da: auf Abigaile.

Den Manga habe ich mir gekauft, weil mich das Cover und die Handlung sehr angesprochen haben. Normalerweise liebe ich keine Storys rund um Werwölfe, aber diese Geschichte hat mich neugierig gemacht. Ein besonderes Goodie liegt im ersten Band der Erstauflage bei. Eine schicke ShoCo Card. Diese kann gesammelt werden oder das Manga Regal aufpeppen.
Die Story ist toll ausgedacht. Spica Aoki hat dabei einen etwas anderen Werwolf Mythos erschaffen. Die Idee und die Umsetzung finde ich super. In ihrer Geschichte hat Spica Aoki Verhaltensweisen von Wölfen mit aufgegriffen und in die Rahmenhandlung integriert. So sind die Lupa – Ga, wie die Werwölfe genannt werden, in kleinen Rudeln, sogenannten Homes, organisiert. Wie auch bei echten Wölfen gibt es innerhalb des Home eine Rangordnung, beginnend mit dem Alpha.
Die Figuren sind detailliert ausgearbeitet worden und bieten eine besondere Bandbreite an unterschiedlichen Charakteristika. Die Zeichnungen sind detailreich und passen zu den einzelnen Szenen. Sehr süß gezeichnet finde ich die Kinder. Die würde ich am liebsten Knuddeln. Im Gegensatz zu einem anderen Charakter. Ihn hat Spica Aoki ein ganz besonders böses Gesicht gezeichnet, sodass ich schon auf den ersten Blick sagen konnte, dass mit ihm nicht gut Kirschen essen ist.
Viel Hintergrundinformationen werden im ersten Teil dem Leser an die Hand gegeben, aber noch sind sie etwas vage, sodass ich schon sehr neugierig auf die weiteren zwei Teile bin.

Gesamteindruck 📖 📖 📖 📖 
Zeichenstil ✐ ✐ ✐ ✐ ✐
Logik 💡💡💡💡
Spannung 💥💥💥
Freundschaft ❤❤
Kaufempfehlung ✔