Genre | Mo und die Macht der Buchstaben https://mounddiemachtderbuchstaben.de Sun, 15 Sep 2019 15:10:28 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.3 Sacrifice to the King of Beasts 5 von Yu Tomofuji https://mounddiemachtderbuchstaben.de/2019/09/14/sacrifice-to-the-king-of-beasts-5-von-yu-tomofuji/ https://mounddiemachtderbuchstaben.de/2019/09/14/sacrifice-to-the-king-of-beasts-5-von-yu-tomofuji/#comments Sat, 14 Sep 2019 08:00:07 +0000 https://mounddiemachtderbuchstaben.de/?p=3960

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Sacrifice to the King of Beasts, Band 5 von Yo Tomofuji
© Cover: 2017 Yu Tomofuji

erschienen im Carlsen Manga Verlag
Originaltitel: Niehime to Kemono no Ou
Übersetzt von Yuki Kowalsky
Veröffentlicht am 30. Juli 2019
ca. 192 Seiten
Band 5 der „Sacrifice to the King of Beasts“ – Reihe
erhältlich als Taschenbuch

Obwohl Saliphie ihre Prüfung erfüllt hat und dem wahren Fürsten Galoa gegenüber ihren Pflichten als Gastgeberin voll erfüllt hatte, will Anubis diese Prüfung nicht anerkennen. Und dann bietet sich ihm die Gelegenheit, sich der unliebsamen Menschengöre zu entledigen…

Diese Manga Reihe entwickelt sich wirklich zu einer meiner liebsten. Ich liebe die Story, die immer so schön unvorhersehbar und abwechslungsreich ist und diesen so beeindruckenden Zeichenstil. Von niedlich bis rau, hier gab es wieder ein buntes Potpourri an klasse überlegten und ausgearbeiteten Szenen.
Dieses Mal erhaschte ich einen Blick in die kindliche Vergangenheit des Königs und seines ergebensten Dieners Anubis. Und ja, ich war total verliebt in die zuckersüßen Zeichnungen der beiden Jungs. So niedliche Dämonenkinder, dass ich sie am liebsten knuddeln würde.
Die Reise in die Vergangenheit hatte mir sehr gut gefallen, da nun manches klarer geworden ist und ich auch endlich die Chance hatte, Anubis besser kennenzulernen.
Aber auch die Bindung zwischen Saliphie und dem König ist enger geworden. Denn unvorhergesehene Ereignisse sorgten dafür, dass die Beiden improvisieren mussten.
Das Ende ist offen gestaltet worden, was jetzt natürlich die Spannung bei mir extrem gesteigert hatte. Leider dauert es immer so lange, bis der nächste Band erscheint und ich bin jetzt schon sehr ungeduldig, denn ich will unbedingt wissen, wie es weitergehen wird.
Ich hoffe aber darauf, dass es auch wieder eine romantische Szene zwischen Amito und Yormungand geben wird. Obwohl sie nur Randfiguren sind, liebe ich sie genauso sehr und freue mich, wenn sie zwischendrin einen kleinen Auftritt haben.

Fazit: Dieser Band besticht durch einen niedlichen Zeichenstil und eine Reise in die Vergangenheit. Endlich klären sich manche Verhaltensweisen auf, sodass mir die Figuren noch nähergekommen sind und ich sie dadurch besser verstehen kann.

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Weitere Rezensionen zu der Reihe:

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Ich ging in die Dunkelheit: Eine wahre Geschichte von der Suche nach einem Mörder von Michelle McNamara https://mounddiemachtderbuchstaben.de/2019/09/09/ich-ging-in-die-dunkelheit-eine-wahre-geschichte-von-der-suche-nach-einem-moerder-von-michelle-mcnamara/ https://mounddiemachtderbuchstaben.de/2019/09/09/ich-ging-in-die-dunkelheit-eine-wahre-geschichte-von-der-suche-nach-einem-moerder-von-michelle-mcnamara/#respond Mon, 09 Sep 2019 20:00:42 +0000 https://mounddiemachtderbuchstaben.de/?p=4040 *Werbung durch Verlinkung*

© Umschlaggestaltung: Hauptmann & Kompanie Werbeagentur

erschienen im Atrium Verlag
Veröffentlicht am 23. August 2018
Originaltitel: I’ll Be Gone in the Dark: One Woman’s Obsessive Search for the Golden State Killer
Übersetzt von Eva Kemper
ca. 432 Seiten
erhältlich als gebundenes Buch, Hörbuch und Audio-CD

„Ich ging in die Dunkelheit“, erzählt die Geschichte einer Frau, die sich an grausigen Ereignissen und haufenweise verworrenen Hinweisen festgebissen hatte.
Michelle McNamara war nicht nur Bloggerin und Autorin, nein, sie war auch eine Frau, die obsessiv nach einem Mann gesucht hatte, der in den 1970er und 80er Jahren für Schrecken in Kalifornien sorgte.
In einem einzigartigen Buch wollte Michelle McNamara die vielfältigen Spuren eines kranken Geistes festhalten, dem es selbst nach Einführung der DNA-Tests gelang, unentdeckt zu bleiben.
Der frühe Tod von Michelle McNamara sorgte dafür, dass sie ihren Lebenstraum nicht zu Ende schreiben durfte. Aber ihre engsten Vertrauten, die mit ihr auf der Jagd nach dem Monster waren, brachten das Werk für sie zu Ende.





Wahre Geschichten faszinieren mich. Vor allem jene, die in der Vergangenheit liegen und verzwickt sind. Dabei stehen für mich nicht die Gräueltaten, die vielleicht bis ins kleinste Detail beschrieben worden sind, im Vordergrund, sondern eher die Zusammenhänge. Die feinen Nuancen zwischen scheinbar verschiedenen Verbrechen, die beim genaueren Betrachten aber die Handschrift nur eines Monsters tragen. Die Taten vom Golden State Killer ist so eine Geschichte.
Gegliedert wurde das Buch in drei Teile.

Im ersten Teil brachte mir Michelle McNamara einzelne ausgewählte Verbrechen des unbekannten Täters näher. In einzelnen Kapiteln, welche mit Ortsangabe und Jahreszahl gekennzeichnet wurden, berichtete sie von ausgeklügelten Einbrüchen in Häuser potenzieller Opfer, Vergewaltigung und Mord. Sie erzählte dies alles so eindrücklich, dass die vergangene Zeit wie aus einem Nebel wieder zum Leben erwachte. Wie ein hungriges Monster kroch es auf mich zu und jagte mir Schauer über den Rücken. Und nein, dies lag nicht an furchtbar grausigen Details. Denn die gibt es in diesem Buch nicht. Michelle McNamara ergötzte sich niemals am Leid der Opfer, der Betroffenen oder gar der Ermittler, die nicht im Stande waren dem Unbekannten das Handwerk zu legen. Nein. Mir ging allein die Tatsache unter die Haut, wie geduldig und ausgeklügelt dieser wahrhaft kranke Geist vorging. Mit welcher Heimtücke und stellenweise Seelenruhe er für Angst und Schrecken sorgte. Und doch niemand in der Lage war ihn zu stoppen.

Im zweiten Teil wurde McNamara autobiographisch. Sie beschrieb ihre Obsession die Puzzle Teilchen zusammenzufügen, die ein kranker Kopf in großer Vielzahl hinterlassen hatte. Wie die Jagd ihr Leben bestimmte.
Dabei faszinierte mich Michelle McNamara mit ihrer unerschütterlichen Entschlossenheit zu verstehen, wer der Golden State Killer eigentlich ist, was ihn antrieb und vor allem wie er aufgestöbert werden kann. Dabei tauchte sie so tief ab, wie es nur irgendwie ging. Sprach mit Opfern, Hinterblieben, Ermittlern und mit Gleichgesinnten. Von dieser detaillierten und intensive Recherchearbeit bin ich wahrlich beeindruckt. Umso trauriger finde ich die Tatsache, dass Michelle McNamara es nie vergönnt sein wird die Früchte ihrer jahrelangen Arbeit zu genießen.

Der letzte Teil wurde von zwei Freunden McNamaras geschrieben. Michelle McNamara starb, als sie ihr Buch etwa zur Hälfte fertig hatte. Paul Heynes und Billy Jensen erzählen, wie sie Michelles Buch vollendeten und wie am Ende die Suche nach dem Monster ausging.

Anfänglich hatte es mich schon verwirrt, wenn Michelle McNamara in den Ereignissen hin und her sprang wie ein Flummi. Erst startete sie bei einem Vorfall 1981, nur um dann ins Jahr 1980 zu hüpfen und im Anschluss das Jahr 2009 zum Thema zu machen. Doch mit der Zeit kristallisierte sich heraus, warum sie eben nicht chronologisch ihr Buch aufgebaut hatte. Ihr ging es gar nicht so sehr um die einzelnen grausigen Taten, sondern vielmehr um das große Ganze. Es war spürbar, wie sie versuchte, einzelne Fäden eines völlig durcheinandergeratenen Wollknäuels zu entwirren und die richtigen Enden miteinander zu verknüpfen. Dabei unterfütterte sie ihre Überlegungen mit zahlreichen detaillierten und fundierten Erkenntnissen, brachte mir Ermittler und Opfer durch Bilder näher und zeigte anhand von alten Zeitungsartikeln, wie die Welt in den siebziger und achtziger Jahre tickte.
Insgesamt fand ich das Buch nicht leicht zu lesen. Denn es verfolgte mich. Ständig überlegte ich, ob mir auffallen würde, wenn ein Fremder durch mein Haus schleicht oder mich wochenlang ausspioniert mit der Geduld einer Spinne.
Michelle McNamara verstand es ausgezeichnet, die Schrecken längst vergangener Tage nicht vergessen zu machen und sie wieder zum Leben zu erwecken.

Fazit: „Ich ging in die Dunkelheit“ ist sicherlich kein klassisches True Crime Buch. Aber es ist deswegen nicht minder atemraubend. Ungeschönt zeigte Michelle McNamara Zusammenhänge auf, die auf den ersten Blick nicht erkennbar waren und untermauerte sie mit zahlreichen sauber recherchierten Details. Mich wird dieses Buch immer verfolgen, denn es erzählt das Grauen eines Gespenstes, das zu spät zu stoppen war.

Vielen Dank an den Atrium Verlag und an Netzwerk Agentur Bookmark für das Rezensionsexemplar
Meine Rezension ist davon jedoch nicht beeinflusst worden.

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American Mafia: Houston Carried off von Grace C. Stone https://mounddiemachtderbuchstaben.de/2019/09/02/american-mafia-houston-carried-off-von-grace-c-stone/ https://mounddiemachtderbuchstaben.de/2019/09/02/american-mafia-houston-carried-off-von-grace-c-stone/#comments Mon, 02 Sep 2019 12:00:14 +0000 https://mounddiemachtderbuchstaben.de/?p=3993

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American Mafia: Houston Carried off von Grace C. Stone
© Cover: Grace C. Stone

Verkauf durch Amazon Media EU S.à r.l.
Veröffentlicht am 1. August 2019
ca. 126 Seiten
Band 14 der American Mafia Reihe
erhältlich als eBook

Eva Milles reist zurück in den Schoß der Familie, weil ihr Vater sechzig wird. Das kommt Alex Newnham, Sohn des führenden Mafiabosses von Texas, gerade recht. Denn Evas Dad weigert sich sein Land an den Mafiaprinzen zu verkaufen. Also nimmt Alec kurzerhand die hübsche Eva als Faustpfand. Aber gleichzeitig will er die Frau um den Verstand bringen, die ihm die Abfuhr seines Lebens verpasst hatte…

Zum ersten Mal war ich ein bisschen enttäuscht, dass Grace C. Stones Bücher immer so kurz sind. Die Plot Idee hatte mir richtig gut gefallen und schon gleich zu Beginn stoben die Funken. Sofort war spürbar, welche Dynamik zwischen den beiden Protagonisten herrschte und ich fand Evas Widerstand einfach nur herrlich. Sie war wirklich eine patente und glaubwürdige Figur, die ich obendrein auch sehr sympathisch fand.
Auf Grund der Kürze der Geschichte musste natürlich alles ein bisschen schneller abgehandelt werden und das fand ich schade. Denn hier war so viel Potenzial, dass Grace C. Stone mit ihrem mitreißenden Schreibstil, es locker hätte voll ausschöpfen können. Denn die explosiven Stellen waren reichlich und hätten für mich gern noch ausführlicher ausgeschmückt werden können.
Auch hatte ich manchmal das Gefühl, dass alles ein bisschen zu rosarot dahinplätscherte, das passte aber irgendwie nicht ganz zum Anfang. Und ich fand die Entwicklungen leider auch ein bisschen sehr vorhersehbar. Ich mag es gern, wenn mich überraschende Wendungen mitreißen, dies war hier leider selten der Fall. Trotzdem ließ sich die Geschichte schön flüssig lesen und ich war sehr schnell damit durch.
Obwohl dieser Teil zur American Mafia Reihe gehört, kann er vollkommen autark gelesen werden. Hier kamen keine Figuren aus den anderen Bänden vor, wurden höchstens mal kurz mit dem Namen erwähnt. Sie waren aber zu keiner Zeit Bestandteil der Geschichte, sodass diese schon ein bisschen losgelöst war. Mir hat das sehr gefallen.
Das Setting fand ich interessant und war mal eine schöne Abwechslung zu den anderen Bänden.

Fazit: Ein unheimlich spannender Plot, der gern mehr ausgereizt hätte werden können. Alles in allem aber dennoch eine tolle Geschichte zum Abschalten vom Alltag.


Vielen Dank an Grace C. Stone für das Rezensionsexemplar
Meine Rezension ist davon jedoch nicht beeinflusst worden.

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Weitere Rezensionen zu der Reihe:

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Der Benedetti Clan – Prove me guilty von May Newton https://mounddiemachtderbuchstaben.de/2019/08/26/der-benedetti-clan-prove-me-guilty-von-may-newton/ https://mounddiemachtderbuchstaben.de/2019/08/26/der-benedetti-clan-prove-me-guilty-von-may-newton/#comments Mon, 26 Aug 2019 12:00:28 +0000 https://mounddiemachtderbuchstaben.de/?p=3984 *Werbung durch Verlinkung*
Der Benedetti Clan - Prove me guilty von May Newton
© Cover: Tabea S. Mainberg

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Veröffentlicht am 04. August 2019
ca. 273 Seiten
Band 2 von Der Benedetti Clan – Reihe
erhältlich als Taschenbuch und eBook

Die Wahrheit ist für Giuliana zum Greifen nah, aber es bringt ihr Leben in Gefahr. Ihre ganze Welt ist aus den Fugen geraten und die Spirale ins Verderben dreht sich immer schneller. Die Familie, an die sie glaubte, gab es nie.
Wie lange sich wohl noch Cesare beherrschen kann und die widerspenstige Giuliana am Leben lässt? Und was viel wichtiger ist, kann Giuliana es schaffen, ihre leidenschaftlichen Gefühle für Cesare auf Eis zulegen und aus den starren Mafiastrukturen ausbrechen?

Mit der Fortsetzung hat May Newton eine wirkliche hochexplosive Geschichte geschaffen, die mich von der ersten Seite an voll in ihren Bann gezogen hatte. Dabei verstand es die Autorin hervorragend Szenen zu entwerfen, die vor Spannung und Handlungen kaum zu überbieten waren.
Am meisten hatte mir gefallen, wie unglaublich realitätsnah die gesamte Szenerie gestaltet worden war. Immerhin bewegte sich diese Story in den tiefsten Mafiastrukturen und da ist nun wahrlich kein Gruppenkuscheln zu erwarten.
Auch die Figuren sprühten vor Lebendigkeit. Jede vorkommende Person war mit viel Feingefühl und Authentizität ausgearbeitet worden. Sie alle hatten unterschiedliche Charaktereigenschaften und ich konnte mir alle sehr bildlich vorstellen.
Dieses Mal muss ich zugeben, dass ich mich stellenweise schwer mit Giuliana tat. War sie mir im ersten Teil noch super sympathisch, ging sie mir in diesem Band stellenweise gehörig auf die Nerven. Meistens dann, wenn sie mit einer neuen Situation vollkommen überfordert war und sich an wirklich nichtigen Dingen, wie beispielsweise ihre sündhaften teuren Klamotten, festhielt. Andererseits muss ich auch sagen, dass es sehr wohl zum Profil der Figur passte. Bedenkt man, dass Giuliana von der „harten“ Außenwelt abgeschottet in einem wahren goldenen Käfig aufgewachsen war. Sie hatte also keinerlei Erfahrungswerte. Diese musste sie sich mühselig und auf harte Weise erarbeiten. Was ich aber sehr an ihr zu schätzen wusste, war die Tatsache, dass sie sich niemals hat klein kriegen lassen. Giuliana ist wirklich eine Kämpferin und das hatte mir sehr imponiert.
Cesare ist und bleibt für mich der Mafiasohn schlechthin. Seine eiskalte Berechnung und sein ganzes Verhalten waren absolut glaubwürdig und ganz oft hatte ich einfach nur unsagbares Herzrasen, weil ich einfach nie genau wusste, was er als Nächstes tun würde.
Das Setting fand ich richtig klasse und wirklich gelungen ausgearbeitet.
Der Schreibstil von May Newton war wieder schön flüssig und angenehm zu lesen. Sie verstand es zu dem mit den Worten hervorragend zu spielen und die gesamten Emotionen und Spannungen aus der Geschichte auf mich zu übertragen. Ich war mittendrin, statt nur dabei.

Fazit: Eine adrenalinpeitschende und spannungsgeladene Geschichte wartete hier auf mich. Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen und kann jedem Dark Romance Liebhaber dieses Buch nur wärmstens empfehlen.


Vielen Dank an May Newton für das Rezensionsexemplar
Meine Rezension ist davon jedoch nicht beeinflusst worden.

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Weitere Rezensionen zu der Reihe:
Band 1:

Der Benedetti Clan – Kill me, if you can von May Newton

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© Cover: 2017 Yu Tomofuji

erschienen im Carlsen Manga Verlag
Originaltitel: Niehime to Kemono no Ou
Übersetzt von Yuki Kowalsky
Veröffentlicht am 30. April 2019
ca. 192 Seiten
Band 4 der „Sacrifice to the King of Beasts“ – Reihe
erhältlich als Taschenbuch

Saliphies nächste Prüfung, um sich als würdige zukünftige Königin zu beweisen, steht an. Sie soll sich um einen ganz besonderen Gast kümmern. Fürst Galoa vom Volk der Fischsaurier.
Doch dieser hasst abgrundtief Menschen. Das bekommt auch Saliphie zu spüren, die alles gibt, um den ehrenwerten Gast zufrieden zu stellen. Doch schafft sie es nicht, kann sie keine Königin mehr werden.

Im vierten Band setzt die neue Handlung ein paar Tage nach Saliphies Rückkehr ein. Mir gefiel dabei sehr gut, dass das erste Kapitel ein bisschen ruhiger war und dabei wurde Saliphies trübe Stimmung perfekt eingefangen. Das Zusammenspiel aus Freundschaft und Liebe kam dabei schön zur Geltung und brachte die bisherige Entwicklung zwischen den Charakteren auf den Punkt.
Generell mag ich es sehr, wenn ich immer mehr von den Figuren kennenlerne und mir gefiel gut, dass auch dieses Mal des Königsgetreuen ein bisschen mehr Platz in diesem Band eingeräumt wurde.
Was ich besonders an diesem Manga liebe, ist, dass hier auch besondere Werte dargestellt und mit in die Geschichte einbezogen werden. Sie berühren mich jedes Mal aufs Neue sehr.
Wie immer finde ich den Zeichenstil schön und sehr vielfältig. Allein diese Vielzahl an unterschiedlichen Dämonen ist wahrlich beeindruckend. Auch der neu eingeführte Charakter zog mich gleich in seinen Bann.
Die Aufteilung der Panels war klug gewählt, sodass ich der Geschichte ohne Probleme folgen konnte. Der rote Faden spinnt sich kontinuierlich weiter und durch die überraschenden Wendungen ist zwar das mögliche Ziel klar, aber keinesfalls wie und ob es überhaupt erreicht wird. Diese Mischung aus Romantik, Spannung und einem großen Hauch von Gefahr machen diesen Manga zu etwas besonderem.

Fazit: Ein toller vierter Band, der wieder ein breites Spektrum an Emotionen abdeckt und mich bestens unterhalten hat.

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Weitere Rezensionen zu der Reihe:

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Der Kinderflüsterer von Alex North https://mounddiemachtderbuchstaben.de/2019/08/19/der-kinderfluesterer-von-alex-north/ https://mounddiemachtderbuchstaben.de/2019/08/19/der-kinderfluesterer-von-alex-north/#comments Mon, 19 Aug 2019 12:00:40 +0000 https://mounddiemachtderbuchstaben.de/?p=3978 *Werbung durch Verlinkung*
Der Kinderflüsterer von Alex North
© Umschlaggestaltung: www.buerosued.de

erschienen im Blanvalet Verlag
Veröffentlicht am 29. Juli 2019
ca. 248 Seiten
Übersetzt von Leena Flegler
erhältlich als Taschenbuch, eBook und Hörbuch

In Featherbank möchte Tom mit seinem Sohn Jake neu anfangen. Der Tod von Toms Frau belastet die kleine Familie stark und der Umzug soll Ruhe in das Leben der Beiden bringen.
Doch der beschauliche Ort hat eine düstere Vergangenheit. Vor zwanzig Jahren verschwanden hier Kinder, die der Kinderflüsterer geholt hat.
Kurz bevor Tom und Jake nach Featherbank ziehen, verschwindet wieder ein kleiner Junge. Und auch Jake hört bald ein Flüstern.

Das Erste, was mir an dem Buch „Der Kinderflüsterer“ gefiel, war der Klappentext und dieses wirklich schöne und aufwendige Cover. Sie haben mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht und ich war sehr gespannt, wohin mich dieser Plot führen würde.
Zu Beginn war ich zugegebenermaßen von Alex North Schreibstil und auch vom Aufbau der Geschichte etwas verwirrt. Der Protagonist Tom erzählte mir seine Sicht auf die Vorkommnisse persönlich, sodass es sich oft fast so anfühlte, als würden wir uns irgendwo gegenübersitzen.
Doch es kamen noch andere Figuren zu Wort, unter anderem zwei Ermittler, der Mörder und auch Toms Sohn Jake, jedoch nur Mithilfe des personalen Erzählers. Auch schlich mir Alex North am Anfang zu sehr um den heißen Brei. Hier ein Bröckchen, da ein Bröckchen. Das fand ich nervig. Ich möchte dem Autor an dieser Stelle zugutehalten, dass er versucht hatte Stimmung und Spannung zu erzeugen, aber bei mir hatte das nicht so gut geklappt und ich hatte schon ein bisschen Angst, dass sich dieses Gefühl über das gesamte Buch hinweg ziehen würde.
Aber zum Glück ist dies nicht passiert. Denn hier kam ein nächster, wohldurchdachter Zug von Alex North zum Tragen. Die Geschichte wurde in sechs Teile unterteilt. Mal trennten die Teile längere Zeiträume, mal Ereignisse. Der Coup gelang jedenfalls, denn mit Beginn des zweiten Teils wandelte sich die Stimmung im Buch.
Alex North verstand es hervorragend gruselige Elemente mit hochemotionalen Aspekten zu verknüpfen, sodass ich immer öfter voller Erstaunen, teilweise mit großem Entsetzen und Ekel, vor dem Buch saß und mir die Gänsehaut den Rücken herunterlief. An manchen Stellen mochte ich mir gar nicht erst vorstellen, wie viel grausame Realität wohl in diesen Zeilen stecken mochte. Denn hier wurden auch Aspekte von mörderischen Taten mit einbezogen, die sich als Konsequenz auf das Tötungsdelikt verstehen ließen.
Dieses Buch muss, meiner Meinung nach, in Ruhe gelesen werden, denn Alex North baute aus vielen zarten Steinchen ein durch und durch spannendes und fesselndes Buch zusammen. Alles hatte hier seinen Sinn und am Ende wurde auch erkennbar, wie unglaublich facettenreich dieses Buch gewesen ist.
Viele Fragen stellten sich mir während des Lesens, doch am Ende bekam ich auf alles eine Antwort. Nur musste ich vorher sehr genau lesen, denn wie schon erwähnt, die Feinheiten lagen im Buch nicht offensichtlich rum. Sie waren gut in den Kontext eingebettet und ergaben erst am Ende ein stimmiges Gesamtbild.
Alex Norths Schreibstil war unglaublich vielseitig. Jeder der vorkommenden Figuren erwachte für mich zum Leben und wurden so realitätsnah beschrieben, dass ich sogar bei den zahlreichen Perspektivwechseln mit Leichtigkeit mitkam.
Besonders beeindruckt hatte mich Detektive Inspektor Pete Willis. Er war mir unglaublich sympathisch und seine inneren Kämpfe, die er als trockener Alkoholiker, täglich auszutragen hatte, waren stets authentisch und glaubwürdig.
Aber auch Tom, mit seiner schweren Bürde als alleinerziehender Vater, mochte ich sehr gern. Trotz seiner Fehler hatte er stets das Richtige im Blick, auch wenn er nicht immer danach handeln konnte. Der Verlust seiner Frau hatte ihn tief getroffen und dies war auch mit jeder Faser spürbar. Aber auch die Angst, dass er seinem Sohn nicht gerecht werden könnte, war unglaublich emotional. Mehr als nur einmal hätte ich ihn am liebsten in den Arm genommen.
Ein kleiner Wermutstropfen war für mich ganz klar, dass ich mit meiner, schon ziemlich am Anfang gestellten Vermutung nach der Identität des Mörders goldrichtig lag. Ich hatte ja immer noch die Hoffnung, dass es nicht so ist, weil es meiner Meinung nach sehr offensichtlich gewesen ist. Dennoch konnte ich mich das Katz und Maus Spiel bei der Jagd nach ihm durchaus mitreißen.

Fazit: Der Thriller hatte mir insgesamt sehr gefallen. Die Komposition aus menschlichen Abgründen und der Verzweiflung liebender Eltern waren gut durchdacht und vom Autor mit viel Leben gefüllt worden. Über die kleinen Schwächen konnte ich gut hinwegsehen und empfehle das Buch gern weiter.

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The Fourth Monkey – Das Mädchen im Eis von J.D. Barker https://mounddiemachtderbuchstaben.de/2019/08/12/the-fourth-monkey-das-maedchen-im-eis-von-j-d-barker/ https://mounddiemachtderbuchstaben.de/2019/08/12/the-fourth-monkey-das-maedchen-im-eis-von-j-d-barker/#comments Mon, 12 Aug 2019 12:00:42 +0000 https://mounddiemachtderbuchstaben.de/?p=3912 *Werbung durch Verlinkung*

© Cover: www.buerosued.de

erschienen im Blanvalet Verlag
Veröffentlicht am 10. Juni 2019
Originaltitel: The Fifth to Die
Übersetzt von Leena Flegler
ca. 688 Seiten
Band 2 der Reihe Sam Porter
erhältlich als Taschenbuch und eBook

Mitten im klirrend kalten Chicagoer Winter wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Das Außergewöhnliche, sie wird erst seit drei Wochen vermisst, wurde aber in einem See gefunden, der schon seit Monaten zugefroren ist. Detektive Sam Porter und sein Team ermitteln in dem Fall, den die Medien schon längst wieder dem Four Monkey Killer angedichtet haben. Sam glaubt nicht daran und ein tödlicher Wettlauf mit der Zeit beginnt.

! Vorwarnung!
„The Fourth Monkey – Das Mädchen im Eis“ ist die Fortsetzung des ersten Bandes:
„The Fourth Monkey – Geboren, um zu töten“.
Wer den ersten Teil nicht kennt, der ist gut damit beraten erst diesen zu lesen. Denn J.D. Barker erzählt schonungslos, was Vorher geschah. Dies ist für den Kontext in dem Buch „The Fourth Monkey – Das Mädchen im Eis“ elementar, jedoch nimmt es alle Handlungen aus dem ersten Band vorweg.

Daher meine Empfehlung:
Bitte erst „The Fourth Monkey – Geboren, um zu töten“ lesen, dann „The Fourth Monkey – Das Mädchen im Eis“

Der Einstieg in das Buch ging gleich rasant los. Hier zeigte sich schon zu Beginn, dass J.D. Barker Talent hat, eine Reihe gekonnt fortzuführen. Obwohl ich den ersten Band etwa ein Jahr vorher gelesen hatte, war ich wieder sofort mitten im Geschehen. Generell herrschte in diesem Buch eine unglaublich intensive Dynamik. Obwohl ausschließlich der personale Erzähler durch die Geschehnisse führte, ließ er mich an den Gedanken, Gefühlen und Handlungen vieler unterschiedlicher Personen teilhaben. Sie alle brachten ihre neuen Erkenntnisse, Erfahrungen, Erlebnisse und Vermutungen mit ein, sodass ich mich selbst beim Kombinieren und Schlussfolgern ertappte. So entwickelte sich für mich, relativ rasant, dieses Buch zum absoluten Suchtpotenzial. Die rund sechshundertachtzig Seiten lasen sich in null Komma nichts weg.
Der Plot war sensationell gut ausgearbeitet und wurde durch einen brillanten Schreibstil perfekt abgerundet. J.D. Barker verstand es ausgezeichnet die Handlungsorte, vor meinem geistigen Auge, zum Leben zu erwecken, und er sparte dabei auch nicht mit grausigen Details. Im Vergleich zum ersten Band sind diese zwar nicht ganz so blutig, dafür aber nicht minder entsetzlich. Was habe ich mit den Opfern mitgelitten und gehofft, sie mögen es schaffen sich aus dem Wahnsinn zu befreien.
Stück für Stück lüftete der Autor Geheimnisse und beantwortete Fragen, nur um im selben Moment Neue aufzuwerfen. Und immer wieder kam ich an den Punkt, an dem ich mich fragte: „Wo soll das Ganz noch hinführen?“. Die unerwarteten Wendungen machten es mir nicht gerade leicht auch nur einen Hauch vorherzusagen. Und je mehr Seiten ich las, umso mehr rätselte ich, wie das Buch wohl enden möge. An dieser Stelle sei gesagt, was ich am Ende las, damit hätte ich nie und nimmer gerechnet. Und nein, der Schluss des Buches hatte nicht die ersehnte Auflösung im Gepäck. Im Gegenteil. Die letzte Seite hinterließ das qualvolle Gefühl, endlich den dritten Teil lesen zu wollen, ja, zu müssen. Einen runderen Abschluss zu diesem Teil hätte ich mir schon gewünscht. So blieb alles irgendwie ungeklärt in der Luft hängen. Das fand ich schon schade.
Obwohl mir dieses Buch sehr, sehr gut gefallen hat, gab es noch einen weiteren Wermutstropfen für mich. Das Team um Sam Porter ist mir sehr ans Herz gewachsen, dennoch fand ich es schade, dass der Hauptakteur, Detektive Sam Porter, für meinen Geschmack zu kurz kam.

Fazit: Ein unglaublich packend erzähltes und spannendes Buch. Ich mochte diesen Teil lieber als den Vorgänger. Bis auf das sehr offene Ende war ich mit diesem Buch super zufrieden. Volle Unterhaltung von Anfang an.

Link zum Erwerb des Buches

Weitere Rezensionen zu der Reihe:
Band 1:

The Fourth Monkey – Geboren, um zu töten von J.D. Barker

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© Cover: 2016 Ema Toyama

erschienen bei Egmont Manga
Veröffentlicht am 04. Oktober 2018
Originaltitel: „Aoba-kun ni kikitai koto“ Vol.1
Übersetzt von Antje Bockel
ca. 192 Seiten
Band 1 der Reihe „Tell me your Secrets!“
erhältlich als Taschenbuch und ebook

Mayo Sakurada ist im ersten Jahr der Oberschule und beginnt nun mit einem Nebenjob als professionelle Zuhörerin. Bisher ist ihr das noch nicht so sehr gelungen, denn ihr erster Kunde ist ausgerechnet Kota Aoba. Der Schulschwarm schlechthin und der Star der Basketballmannschaft. Er vertraut ihr an, dass er Basketball hasst und sie hält prompt dagegen. Nicht unbedingt das, was ihr Job ist. Nun versucht sie, ihren Fehler wiedergutzumachen, in dem sie den Grund für diese Abneigung herausfindet. Doch das ist schwieriger als gedacht.

Beim Stöbern im Manga Laden fiel mir sofort das schöne Cover auf. Natürlich musste ich das Buch in die Hand nehmen. Die Haptik ist gewöhnlich, da das gesamte Buch glatt ist.
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und mich dazu bewogen, das Buch zu kaufen. Der Plot der Story hat mir sehr gut gefallen. Zuhören ist hier ein Zentrales Thema, welches wunderschön und berührend umgesetzt wurde.
Besonders gelungen fand ich, dass Ema Toyama die einzelnen Kapitel betitelt hatte und so die kommenden Handlungen unter einen Unterpunkt des Zuhörens gestellt hatte. So waren alle Geschehnisse perfekt auf das entsprechende Kapitel abgestimmt worden.
Zusammen ergaben die Kapitel jedoch eine romantische, teilweise witzige und in jedem Fall eine berührende Geschichte.
Die Story wurde klar strukturiert erzählt, sodass ich den Geschehnissen sehr gut folgen konnte.
Mayo war mir sofort sympathisch. Obwohl sie unglaublich schüchtern ist, hat sie doch ein hohes Maß an Empathie. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann will sie ihr Ziel mit allen Mitteln erreichen. Dabei macht sie sich nicht immer Gedanken um die Auswirkungen, die ihr Handeln hat. Aber gerade das fand ich niedlich und liebenswert. Außerdem fiel mir positiv auf, dass Mayo einiges dazu lernte und sich somit auch weiterentwickelt hatte.
Die anderen Figuren waren interessant, bis auf Kota und Mayos Tante aber für mich noch nicht so präsent. Ich denke aber, dass sich dies in den anderen Bändern durchaus noch ändern wird.
Kota war für mich ein sehr interessanter Charakter, da er sich undurchschaubar gibt. Aber das macht ja bekanntlich auch den Reiz aus.
Auch der Bonus Manga hat mir sehr gut gefallen.
Der Zeichenstil war unglaublich süß und sehr vielfältig. Aufwendig gestaltete Hintergründe und lebendige Szenen ließen mich schön in den Manga abtauchen.
Besonders dynamisch gezeichnet fand ich die Basketballszenen. Hier war richtig erkennbar, dass Ema Toyama im Vorfeld einiges recherchiert haben muss. Die Bewegungen der Figuren wirkten authentisch und glaubwürdig.
Die Aufteilung der Panels war übersichtlich und leicht verständlich.
Die Mimik und Gestik der einzelnen Figuren wirkten authentisch und glaubwürdig. Ein bisschen schade fand ich, dass nur das Cover farbig illustriert ist. Gern hätte ich ein paar weitere Seiten koloriert gesehen, aber das ist Jammern auf höchstem Niveau.

Fazit: Ein Manga mit einer süßen Story, der zum Weiterlesen einlädt. Das Thema „zuhören“ fand ich toll gewählt und war für mich in diesem Zusammenhang bisher ein Novum. Bin sehr auf den zweiten Band gespannt.

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Weitere Rezensionen zu der Reihe:

Band 2:
noch nicht erschienen

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https://mounddiemachtderbuchstaben.de/2019/08/10/tell-me-your-secrets-01-von-ema-toyama/feed/ 6
Die Glücksklee-Bande 1: Kleiner Hund in Not von Andrea Schütze https://mounddiemachtderbuchstaben.de/2019/08/05/die-gluecksklee-bande-1-kleiner-hund-in-not-von-andrea-schuetze/ https://mounddiemachtderbuchstaben.de/2019/08/05/die-gluecksklee-bande-1-kleiner-hund-in-not-von-andrea-schuetze/#comments Mon, 05 Aug 2019 12:00:43 +0000 https://mounddiemachtderbuchstaben.de/?p=3921

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© Cover: Sabine Reddig, Desginabdrei, Karpen

erschienen in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Veröffentlicht am 18. Juli 2019
ca. 112 Seiten
Farbige Illustrationen von Stefanie Krauss
Vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 5 Jahre
Band 1 der Reihe „Die Glücksklee – Bande“
erhältlich als gebundenes Buch

Es sind Sommerferien und die drei besten Freundinnen Clara, Fine und Viola gründen ihren eigenen Club. Als Glücksklee-Bande wollen sie Tieren helfen und sie retten. Wie gut, dass gerade erst eine neue Nachbarin zugezogen ist. Frau Dr. Schmetter-Ling ist Tierärztin und obendrein super nett. Und dann benötigt tatsächlich ein Hund die Hilfe der drei Mädchen. Ob sie ihm helfen können?

Mir fiel zuallererst das Cover in Verbindung mit dem Titel des Buches auf. Meine Neugier war geweckt, sodass ich mir den Klappentext durchgelesen hatte. Dieser sprach mich sehr an, da mein Kind sich auch sehr für Tiere, insbesondere für Hunde, interessiert. Da das Buch „perfekt zum Vorlesen und als erstes Selberlesen“ deklariert worden ist, stand mein Entschluss fest. Dieses Buch wollte ich unbedingt mit meinem Kind zusammen entdecken.
In insgesamt acht Kapiteln wurde eine wirklich süße Geschichte erzählt. Zuallererst, und genau das war ein kluger Schachzug und schön umgesetzt, lernten wir die vier Hauptfiguren kennen. Zu jeder Person gab es ein paar kleine Informationen. Diese stimmten uns schon auf die kommenden Handlungen ein.
Stück für Stück lernten wir alle Umstände kennen, wie drei Freundinnen eine eigene Bande gründeten und welche Pläne sie damit verfolgen wollten.
Auf witzige und kindgerechte Art wurde eine ganz bezaubernde Geschichte erschaffen. Hier wurde viel Wert auf Details gelegt und auch auf richtige Verhaltensweisen in allen möglichen Situationen. Dies sorgte im Anschluss oft für anregende Gespräche.
Einigen Details, innerhalb der Geschichte, wurde am Ende des Buches eine nähere Betrachtung zuteil. So konnte mein Kind nicht nur erfahren, wie zum Beispiel der leckere Begrüßungskuchen gebacken werden kann, sondern auch wie der richtige Umgang mit einem Hund ist. Diese zusätzlichen und ausführlichen Erläuterungen wurden mit großer Begeisterung aufgenommen und mit dem Wunsch nach Umsetzung unterlegt. Dabei wurde unser Hund mit einbezogen.
Die Innengestaltung des Buches gefiel uns ebenfalls sehr gut. Schöne illustrierte Bilder wechselten sich mit einfachen Dekorelementen ab.
Der Text hatte eine angenehme Lesegröße und war schön verständlich. Einige Wörter, wie beispielsweise „up to date“, mussten erklärt werden, aber das war an sich kein Problem.
Die Kapitel hatten eine angenehme Leselänge, sodass mein Selbstleser mit großem Interesse diese alleine bewältigen konnte. Aber auch beim Vorlesen ging die Konzentration nicht flöten.

Fazit: Ein rundum gelungenes Buch über Freundschaft und Hilfe. Mit viel nützlichem Wissen rund um Verhaltensweisen, Bastel- und Backtipps sowie erste Hilfe für Mensch und Tier. Kindgerecht aufbereitet und mit großem Unterhaltungswert.

Für wen ist das Buch geeignet?
Ein tolles Familienbuch. Gemeinsam mit jüngeren Kindern kann das Buch genauso problemlos entdeckt werden, wie es auch sichere Leseanfänger alleine bestaunen können.


Juniors (8 Jahre) Lesermeinung:
Juniors Lieblingsempfehlung
Wie hat dir das Buch gefallen?
Mir hat das Buch gut gefallen. Vor allem, dass die Mädchen den kleinen Bobby retten wollten.

Was hat dir am besten gefallen?
Am besten hat mir gefallen, dass es im Anschluss Erklärungen zum Zwergpudel gegeben hat.

Was hat dir gar nicht gefallen?

Es gab nichts, das mir nicht gefallen hätte. Ich fand das ganze Buch klasse.

Wie gefielen dir die Zeichnungen?
Die Bilder passten gut zum Text und ich mochte die Zeichnungen sehr.

War der Text gut zu verstehen und zu lesen?
Es war alles gut zu lesen. Manchmal hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten mit einigen Wörtern, aber jetzt kann ich sie lesen und habe auch ihren Sinn verstanden.

Würdest du das Buch weiterempfehlen?
Ich möchte das unbedingt mit in die Schule nehmen. Da hatten wir vor den Ferien das Thema Haustiere und da würde doch im Anschluss das Buch noch passen.

Vielen Dank an den Thienemann Esslinger Verlag für das Rezensionsexemplar und an Netzwerk Agentur Bookmark für die Vermittlung
Meine Rezension ist davon jedoch nicht beeinflusst worden.

Link zum Erwerb des Buches

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Living with Matsunaga 02 von Keiko Iwashita https://mounddiemachtderbuchstaben.de/2019/08/03/living-with-matsunaga-02-von-keiko-iwashita/ https://mounddiemachtderbuchstaben.de/2019/08/03/living-with-matsunaga-02-von-keiko-iwashita/#comments Sat, 03 Aug 2019 08:00:34 +0000 https://mounddiemachtderbuchstaben.de/?p=3624

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© Cover: 2017 Keiko Iwashita

erschienen bei Egmont Manga
Veröffentlicht am 5. Juni 2019
Originaltitel: Living no Matsunaga-san Vol. 2
Übersetzt von Yayoi Okada-Willmann
ca. 176 Seiten
Band 2
erhältlich als Taschenbuch und ebook

Miko rutscht plötzlich der Satz „Ich liebe dich, Matsunaga“ raus, als dieser sich fürchterlich aufregt. Denn Matsunaga glaubt, dass Miko nur aus Mitleid seinen Handyanhänger noch an ihrem Mobilgerät trägt. Doch das stimmt nicht.
Als die verhängnisvollen Worte raus sind, versucht Miko Schadensbegrenzung. Zu allem Unglück weiß sie nicht, wie sie sich Matsunaga gegenüber weiter verhalten soll. Als sie dann auch noch durch zwei Prüfungen fällt und Mikos Mutter droht sie wieder nach Hause zu holen, ist das Gefühlschaos perfekt.

Band 2 beginnt dort, wo Band 1 geendet hatte. Die angefangene Szene wurde zu Ende erzählt und ich erhielt einen tieferen Einblick auf Matsunagas Gefühlsleben und auf die Beweggründe seines Verhaltens.
Die Geschichte um die verliebte siebzehnjährige Miko wurde liebevoll und mit einer guten Portion Humor weitererzählt. Dabei wächst vor allem Miko an ihren Aufgaben und es ist schon spürbar, wie sie Unsicherheiten und ihre Naivität abzulegen beginnt.
Sie war mir, genauso wie der Rest der erwachsenen Mitbewohner, äußerst sympathisch.
Die Situationen wurden glaubwürdig und auch die entsprechenden Emotionen realistisch dargestellt. Ich konnte richtig mitfühlen und fand diesen Band wieder unheimlich süß und Herz erweichend.
Der Zeichenstil war niedlich und wirklich schön anzusehen. Leider ist nur der Einband koloriert, aber die Prägungen von der Schrift und den Symbolen wertete den Manga nicht nur optisch, sondern auch haptisch auf.
Die Aufteilung der Panels war auf die entsprechende Szenerie angepasst worden und manche Hintergründe waren sehr detailliert. Der Fokus lag jedoch meist direkt auf den Figuren. Aber auch hier sparte Keiko Iwashita nicht mit Feinheiten.
Auf jeden Fall bin ich schon gespannt auf die Fortsetzung. Denn die kleine Vorschau, am Ende des zweiten Bandes, auf den dritten Teil, hat meine Neugierde geweckt.

Fazit: Der süße Manga geht in die zweite Runde. Mit einem unglaublichen niedlichen und überzeugenden Zeichenstil wurde eine ganz wundervoll romantische Geschichte unterstrichen. Absolut empfehlenswert.

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Weitere Rezensionen zu der Reihe:

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