Wir alle haben im März eher schockiert zu gesehen, wie sich unser alltägliches Leben plötzlich radikal ändern musste. Dennoch war mir wichtig Zeit mit meinen Büchern zu verbringen. Sie versprechen nämlich eine kleine Auszeit aus der chaotischen Realität und ermöglichen mir das Reisen zumindest mental. Und da ich im März wirklich gut gelesen habe, hatte ich dieses Mal auch mehr Auswahl für mein Lese-Highlight.
Der Sieg war knapp, aber für mich eindeutig. Hier kommt das Buch, welches mir am besten im März gefallen hatte:


© Foto: Monique Meier

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Wie bist Du auf das Buch aufmerksam geworden?

Durch eine E-Mail der Agentur ehrlich & anders. Sie hatten das Buch als Leseexemplar angeboten und bei diesen interessanten Klappentext konnte ich einfach nicht widerstehen.

Was hat Dich als erstes angesprochen und warum?

Das Cover und natürlich der Punkt mit dem Geruchssinn. Das letzte Buch, welches ich dazu gelesen hatte, war „Das Parfum“ von Patrick Süskind. Okay, das ist jetzt schon Jahre her, aber die Thematik hat mich nie wieder so wirklich losgelassen. Daher war ich jetzt extrem neugierig, wie dieses Buch sein würde.

Wie hat das Buch seinen Weg zu Dir gefunden?

Ich bekam es als Buchpost zu geschickt. Wer wissen möchte, was sich außer dem Buch noch darin befunden hat, der klickt doch gern hier rein.

Hast Du schon ein anderes Werk von der Autorin gelesen?

Nein, bisher kannte ich Anne von Vaszary nicht. Es ist allerdings auch ihr erster Kriminalroman, also ich konnte durchaus noch nicht viel von der Autorin lesen.

Kanntest du den Verlag schon vorher?

Natürlich. Am Droemer Knaur* Verlag komme ich als Buchfan kaum vorbei.

Wie hat dir das Cover gefallen? War es stimmig zur Geschichte?

Das Cover hat mir ausgesprochen gut gefallen. Diese ganzen Details sind wirklich erst erkennbar, wenn du das Buch in der Hand hältst. Es passt aber perfekt zum Setting der Geschichte und ist in meinen Augen wirklich gut gewählt gewesen.

Was waren Deine Erwartungen an die Geschichte?

Schwer zu sagen. Ich wusste ja nicht, was mich da erwarten würde. Allerdings war ich mir sicher, dass es mit einem gewissen Humor geschrieben sein würde, und das fand ich spannend. Ich mag es, wenn Bücher nicht immer so Bierernst sind.

Was hat Dich am meisten am Buch beeindruckt?

Das die Geschichte so herrlich schön anders gewesen ist und jede Menge Humor im Gepäck hatte. Ich konnte richtig spüren, wie das Buch mit einem Augenzwinkern geschrieben worden ist. Auch die Protagonistin mochte ich wirklich sehr. Dennoch war das Buch spannend und wirklich toll durchdacht.

Hast Du es verschlungen oder genossen?

Beides, würde ich sagen. Verschlungen, weil ich wissen wollte, was Nina noch so alles erlebt und genossen, weil es mit so viel Humor geschrieben worden ist, dass es einfach nur Spaß gemacht hat, das Buch zu lesen.

Ab wann war Dir klar, dass dies dein Lesehighlight für den Monat wird?

Am Ende des Monats. Warum? Weil ich dieses Buch Anfang März gelesen hatte und bis zum Monatsende noch eine ganze Menge an Geschichten dazu gekommen sind. Und es war auch ziemlich knapp. Es gab noch einen Thriller, der auch das Zeug zum Highlight gehabt hätte. Es war also ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Wie würdest Du das Buch in drei Worten beschreiben?

Sympathisch, lustig, spannend

Warum ist es Dir im Gedächtnis geblieben?

Hauptsächlich durch die sehr sympathische Protagonistin. Nina gibt einfach nicht auf, obwohl ihr Leben nicht gerade einfach und sie nun auch noch ungeplant schwanger ist. Sie bei ihren Abenteuern zu begleiten, war herrlich schön erfrischend und unterhaltsam.

Warum sollte Dein Monatshighlight unbedingt gelesen werden?

Weil es Spaß macht mit Nina auf eine Geruchstour durch Berlin zu gehen und nebenbei einen Mörder zu entlarven.

Wem empfiehlst Du das Buch?

Jedem der Lust hat mal einen etwas skurrilen und unterhaltsamen Krimi zu lesen.

Gibt es schon deine Rezension zu dem Buch?

Natürlich. Wer mag kann sich hier gerne meine komplette Meinung durchlesen.

Gab es noch andere Bücher in diesem Monat die Dich auch fasziniert oder verzaubert haben?

Ja. Überrascht hatte mich der Krimi „Gerecht ist nur der Tod“ von Judith Bergmann. Ich hätte das Ende so nicht erwartet und auch nicht, dass das Buch so eine interessante Wendung nimmt. Außerdem mochte ich noch gern den Thriller von Catherine Shepherd „Dunkle Botschaft“, der fast mein Lese-Highlight für den März geworden wäre.
Und natürlich mein aktueller Lieblingsmanga „Living with Matsunaga“. Der fünfte Band war wieder zuckersüß.


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An dieser Stelle wünsche ich euch noch eine schöne restliche Osterzeit. Auch, wenn es dieses Jahr etwas ruhiger und vielleicht auch einsamer ist. Bleibt gesund und kommt gut durch den April.

Liebe Grüße
Mo